Am 26. März 2026 endete die Reise von vier Personen am Flughafen Frankfurt am Main mit ihrer Abschiebung durch die Bundespolizei. Die Betroffenen kamen aus verschiedenen europäischen Ländern und mussten aufgrund von Verstößen gegen aufenthaltsrechtliche Bestimmungen sowie mutmaßlicher Straftaten zurückgeführt werden.
Verdacht auf Urkundenfälschung und unerlaubte Einreise
Ein 26-jähriger türkischer Staatsangehöriger wurde bei seiner Einreise aus Thessaloniki (Griechenland) kontrolliert. Er legte einen Reisepass sowie ein Schengenvisum vor, das ausgestellt von tschechischen Behörden war. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass das Visum verfälscht war. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und unerlaubten Einreise eingeleitet.
Unerlaubter Aufenthalt und Beschäftigung in Deutschland
Ein weiterer Fall betraf einen 36-jährigen Inder, der aus Lissabon (Portugal) anreiste. Fahndungsrecherchen ergaben, dass er sich bereits über einen längeren Zeitraum unerlaubt in Deutschland aufgehalten haben soll. Zudem steht der Verdacht im Raum, dass er während dieses Aufenthalts einer Beschäftigung in der Gastronomie nachgegangen ist. Auch gegen ihn wurden Ermittlungen wegen unerlaubter Einreise aufgenommen.
Abschiebung einer peruanischen Reisenden mit Tochter
Eine 41-jährige peruanische Staatsangehörige reiste zusammen mit ihrer Tochter aus Madrid (Spanien) nach Deutschland ein. Die Bundespolizei stellte anhand der Einreisestempel fest, dass die Frau sich seit November 2021 unerlaubt in Spanien aufgehalten hatte. Auch in diesem Fall wurden Ermittlungen eingeleitet und die Abschiebung durchgeführt.
Maßnahmen und Einreiseverbote
Alle vier Personen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen abgeschoben. Gegen den türkischen und den indischen Staatsangehörigen verhängte die Bundespolizei zudem Einreise- und Aufenthaltsverbote. Diese Maßnahmen dienen der Durchsetzung der geltenden Einwanderungs- und Aufenthaltsgesetze sowie der Sicherheit am Flughafen.
Kontrollen am Flughafen Frankfurt
Der Flughafen Frankfurt am Main ist ein bedeutender internationaler Verkehrsknotenpunkt, an dem die Bundespolizei regelmäßig umfangreiche Kontrollen durchführt. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Bekämpfung unerlaubter Einreise und der Überprüfung von Reisedokumenten. Die jüngsten Abschiebungen verdeutlichen die konsequente Anwendung der gesetzlichen Vorschriften.
Ermittlungen dauern an
Die Bundespolizei leitete gegen alle Betroffenen Ermittlungsverfahren ein, die derzeit noch andauern. Die Verfahren umfassen unter anderem die Prüfung von Urkundenfälschung, unerlaubter Einreise und unerlaubter Beschäftigung. Weitere Details zu den laufenden Ermittlungen wurden bislang nicht bekanntgegeben.
Die Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main setzt ihre Kontrollen fort, um die Sicherheit und Ordnung am Flughafen zu gewährleisten und Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht konsequent zu verfolgen.

