Am 26. März 2026 gegen 20:30 Uhr kam es auf dem Bahnsteig 1 am Bahnhof Bautzen zu einer verbalen und teils körperlichen Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe von fünf jungen Deutschen und zwei deutschen Männern im Alter von 39 und 50 Jahren. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen übernommen.
Auslöser der Auseinandersetzung
Die Gruppe setzte sich aus zwei Frauen im Alter von 17 und 19 Jahren, einem 20-jährigen Mann sowie zwei weiteren jungen Männern zusammen, deren Alter nicht näher bekannt ist. Die fünf Personen gingen an den beiden auf einer Bank sitzenden älteren Männern vorbei. Im Verlauf kam es zu einem Zwischenfall, als der 39-jährige Mann einer der Frauen hinterher pfiff.
Wortgefecht und körperliche Eskalation
Dieser Vorfall führte zu einem Wortgefecht zwischen dem 39-Jährigen und dem 20-jährigen Begleiter einer der jungen Frauen. Im weiteren Verlauf schubste der 20-Jährige den 39-Jährigen, der daraufhin nach hinten fiel und auf seinem Gesäß landete. Nach Angaben der Bundespolizei zog sich der Ältere keine ernsthaften Verletzungen zu.
Alkoholtests und polizeiliche Maßnahmen
Im Anschluss suchten der 39-Jährige und sein Begleiter das Bautzener Polizeirevier auf, um den Vorfall anzuzeigen. Bei freiwilligen Atemalkoholtests wurden Werte von 1,37 und 1,28 Promille festgestellt. Die Bundespolizei traf am Bahnhof noch drei Personen der Gruppe an, während sich zwei Männer bereits entfernt hatten. Ein weiterer Alkoholtest beim 20-Jährigen ergab 1,43 Promille.
Strafanzeige wegen Körperverletzung und Bedrohung
Der 39-Jährige stellte gegen den 20-jährigen Mann Strafantrag wegen Körperverletzung und Bedrohung. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Alle beteiligten Personen verblieben auf freiem Fuß und es liegen keine weiteren Informationen zu Verletzungen vor.
Ermittlungen laufen
Die Bundespolizeiinspektion Ebersbach bittet um Verständnis, dass zum aktuellen Zeitpunkt keine weiteren Details zu den Hintergründen der Auseinandersetzung bekannt sind. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf die Klärung der genauen Abläufe und Verantwortlichkeiten.
Öffentliche Sicherheit am Bahnhof
Der Vorfall unterstreicht die Herausforderungen bei der Gewährleistung der Sicherheit an Bahnhöfen, insbesondere in den Abendstunden. Die Bundespolizei ist weiterhin präsent, um Konflikte frühzeitig zu erkennen und einzugreifen.
Hinweise und Kontaktmöglichkeiten
Zeugen oder Personen mit weiteren Informationen zum Vorfall werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Ebersbach zu melden. Die Kontaktaufnahme ist telefonisch oder per E-Mail möglich.

