Am 19. März 2026 gegen 10:15 Uhr kontrollierten Beamte der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz in Zittau einen 38-jährigen polnischen Fahrzeugführer. Der Mann war mit einem polnischen Pkw unterwegs, obwohl er in Deutschland keinen Führerschein besaß. Dies gab er den Beamten ungefragt bei der Kontrolle an.
Drogenkonsum am Steuer festgestellt
Im Rahmen der Kontrolle führten die Polizisten einen freiwilligen Drug-Wipe-Test durch, der positiv auf Amphetamine reagierte. Damit bestand der Verdacht, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Zusätzlich fanden die Beamten bei der Durchsuchung eine nicht wiegbare Kleinstmenge einer kristallinen Substanz in der Hosentasche des Mannes.
Fahrverbot und Strafanzeigen
Aufgrund der festgestellten Verstöße wurde dem 38-Jährigen die Weiterfahrt untersagt. Er muss sich nun wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie gegen das Straßenverkehrsgesetz verantworten. Die weiteren Ermittlungen und die Sachbearbeitung wurden an die Landespolizei übergeben.
Polizeiliche Maßnahmen und Ausblick
Die Kontrolle in Zittau ist Teil der regelmäßigen Überwachungsmaßnahmen der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz, die sich unter anderem auf die Bekämpfung von Drogen am Steuer und die Einhaltung der Fahrerlaubnisvorschriften konzentriert. Die Polizei weist darauf hin, dass das Fahren ohne gültigen Führerschein sowie unter Drogeneinfluss erhebliche Gefahren für die Verkehrssicherheit darstellen.
Zu den weiteren Ermittlungen gehören unter anderem die genaue Identifizierung der sichergestellten Substanz sowie die Prüfung möglicher weiterer strafrechtlicher Konsequenzen. Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer weiterhin um Aufmerksamkeit und die Einhaltung der geltenden Verkehrsregeln.

