In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat die Polizei zwei Tatverdächtige festgenommen, die im Verdacht stehen, an einer Autobahnbrücke der A24 bei Hornbek Graffiti angebracht zu haben. Die Festnahme erfolgte nach einem Hinweis durch die Besatzung eines Bundespolizei-Hubschraubers, die die Personen mittels Wärmebildkamera entdeckt hatte.
Entdeckung durch Bundespolizei-Hubschrauber
Gegen 00:20 Uhr wurden die Einsatzkräfte auf zwei verdächtige Personen aufmerksam, die sich an einer Bahnbrücke über die A24 in Fahrtrichtung Hamburg aufhielten. Der Bundespolizei-Hubschrauber meldete die Beobachtung unverzüglich an die Landespolizei. Daraufhin wurden mehrere Streifenwagen entsandt, um die Lage vor Ort zu überprüfen.
Festnahme unterhalb der Brücke
Die Polizeibeamten trafen die beiden Männer unterhalb der Brücke an und nahmen sie vorläufig fest. Es handelt sich um zwei deutsche Staatsangehörige im Alter von 22 und 27 Jahren aus Mecklenburg. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die Männer mit mehreren mitgeführten Spraydosen Graffiti an den Brückenpfeilern angebracht haben.
Beweismittel sichergestellt
Die Einsatzkräfte stellten vor Ort diverse Spraydosen und Sprühköpfe sicher, die mutmaßlich für die Schmierereien verwendet wurden. Die genaue Anzahl der Graffiti sowie der Inhalt des Schriftzugs sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Weitere Ermittlungen laufen
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Tatverdächtigen wieder entlassen. Die Polizei führt derzeit weitere Ermittlungen durch, um den Sachverhalt umfassend aufzuklären und mögliche weitere Tatbeteiligte auszuschließen.
Reaktionen und Ausblick
Die Polizei weist darauf hin, dass das Anbringen von Graffiti an öffentlichen Bauwerken strafrechtlich verfolgt wird und erhebliche Kosten für die Reinigung und Instandsetzung entstehen können. Hinweise aus der Bevölkerung, die zur Aufklärung der Tat beitragen können, werden weiterhin erbeten.
Der Bereich um die A24-Brücke bei Hornbek wurde in den vergangenen Wochen verstärkt von Sicherheitskräften kontrolliert, um Vandalismus und Sachbeschädigungen vorzubeugen. Die aktuelle Festnahme zeigt die Wirksamkeit der Zusammenarbeit zwischen Bundespolizei und Landespolizei sowie den Einsatz moderner Technik wie der Wärmebildkamera.
Die Polizei bittet um Verständnis, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine weiteren Details zu den Tatmotiven oder dem exakten Schriftzug veröffentlicht werden, um die Ermittlungen nicht zu gefährden.

