Aschaffenburg – In den frühen Morgenstunden des 18. März kam es im Aschaffenburger Hauptbahnhof zu einer Reihe von Sachbeschädigungen sowie einem Einbruch in ein Geschäft. Die Bundespolizei nahm die Ermittlungen auf, nachdem eine Reinigungskraft die Beschädigungen bemerkte und die Einsatzkräfte alarmierte.
Mehrere Sachbeschädigungen im Bahnhofsbereich
Nach aktuellen Erkenntnissen beschädigten drei junge Männer im Alter zwischen 18 und 21 Jahren zunächst die Glastür eines Aufzugs im Bahnhof. Dabei entstand ein deutlicher Riss in der Scheibe. Im Anschluss wurde das Schloss eines nahegelegenen Handygeschäfts mutwillig beschädigt. Zusätzlich zerstörten die Tatverdächtigen einen Werbeaufsteller, der sich außerhalb des Bahnhofsgebäudes befand.
Einbruch in Lebensmittelgeschäft
Die Täter gingen noch einen Schritt weiter und brachen gewaltsam die Eingangstür eines Lebensmittelgeschäfts auf. Sie verschafften sich so Zutritt zu den Geschäftsräumen und entwendeten mehrere Gegenstände. Die genaue Art und der Wert der entwendeten Gegenstände wurden bislang nicht veröffentlicht.
Schnelle Identifizierung der Tatverdächtigen
Dank der vorhandenen Videoüberwachung im Bahnhofsbereich konnten die drei Tatverdächtigen rasch identifiziert werden. Es handelt sich um drei junge Deutsche aus dem Raum Aschaffenburg, die bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten sind. Die Bundespolizeiinspektion Würzburg hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung sowie eines besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen.
Schadenshöhe und weitere Ermittlungen
Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 3.500 Euro geschätzt. Die Ermittler prüfen derzeit weitere Details zum Tathergang und den genauen Umfang des Diebstahls. Die Bundespolizei bittet Zeugen, die Hinweise zu den Vorfällen geben können, sich zu melden.
Polizeilicher Hintergrund und Zuständigkeiten
Die Bundespolizeiinspektion Würzburg ist zuständig für den Bereich Unterfranken und Teile Oberfrankens. Zu ihr gehören unter anderem die Bundespolizeireviere in Aschaffenburg und Bamberg. Ihre Kernaufgaben umfassen die Sicherheit auf Bahnanlagen sowie die Bekämpfung von Straftaten im Bahnumfeld.
Fazit
Der Vorfall im Aschaffenburger Hauptbahnhof zeigt erneut, dass auch Bahnanlagen nicht vor Sachbeschädigungen und Einbrüchen geschützt sind. Die schnelle Reaktion der Reinigungskraft und die vorhandene Videoüberwachung trugen maßgeblich dazu bei, die Täter zeitnah zu ermitteln. Die Bundespolizei setzt ihre Ermittlungen fort, um den Sachverhalt abschließend aufzuklären.

