Am späten Sonntagabend, den 29. März 2026, meldete sich ein 71-jähriger französischer Staatsbürger bei der Bundespolizeiinspektion München, nachdem ihm auf der Zugfahrt von Paris nach München sein Gepäck gestohlen worden war. Der Vorfall ereignete sich im internationalen Fernzug TGV 9589, der kurz vor Mitternacht am Münchner Hauptbahnhof eintraf.
Diebstahl im Zug – hoher Schaden durch entwendetes Gepäck
Der Geschädigte stellte bei der Ankunft am Münchner Hauptbahnhof fest, dass sein Koffer fehlte. In dem entwendeten Gepäck befanden sich neben hochwertigen Kleidungsstücken auch Schmuck, Bargeld sowie ein Laptop. Der entstandene Schaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Der genaue Tatort innerhalb des Zuges sowie Hinweise auf den Täter sind bislang nicht bekannt. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Bundespolizei erhöht Präsenz und gibt Sicherheitstipps
Angesichts des bevorstehenden Osterreiseverkehrs, der traditionell mit einem erhöhten Passagieraufkommen an Bahnhöfen und in Zügen einhergeht, weist die Bundespolizei auf die erhöhte Gefahr von Diebstählen hin. Sie betont, dass Reisende besonders aufmerksam sein sollten, um sich vor solchen Vorfällen zu schützen.
Die Bundespolizei empfiehlt Reisenden, ihr Gepäck niemals unbeaufsichtigt zu lassen und Wertgegenstände stets am Körper oder in unmittelbarer Nähe zu tragen. Wenn möglich, sollten abschließbare Gepäckstücke verwendet werden, um das Risiko eines Diebstahls zu minimieren. Zudem rät die Polizei zu besonderer Vorsicht beim Ein- und Aussteigen sowie bei längeren Zwischenhalten.
Verdächtige Beobachtungen sollten umgehend dem Zugpersonal oder der Polizei gemeldet werden. Die Bundespolizei ist rund um die Uhr an Bahnhöfen und in Zügen präsent und steht Reisenden als Ansprechpartner zur Verfügung.
Ermittlungen und Zuständigkeit der Bundespolizeiinspektion München
Die Bundespolizeiinspektion München ist für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Deutschen Bahn in München und Umgebung zuständig. Ihr Zuständigkeitsbereich umfasst über 210 Bahnhöfe und Haltepunkte auf einer Strecke von 440 Kilometern, darunter drei der vier größten Bahnhöfe Bayerns.
Die Ermittlungen zu dem Diebstahl im TGV werden von der Bundespolizeiinspektion München geführt. Aufgrund der unklaren Tatumstände und fehlender Täterhinweise bleiben weitere Details vorerst zurückhaltend formuliert.
Besondere Vorsicht im internationalen Reiseverkehr
Der Vorfall verdeutlicht die Risiken, die mit internationalen Fernreisen verbunden sein können, insbesondere in Zeiten mit erhöhtem Passagieraufkommen wie zu den Osterferien. Reisende sollten sich der potenziellen Gefahren bewusst sein und präventive Maßnahmen ergreifen, um Diebstähle zu vermeiden.
Die Bundespolizei appelliert an alle Fahrgäste, ihre persönliche Sicherheit ernst zu nehmen und aufmerksam zu bleiben, um einen sicheren und angenehmen Reiseverlauf zu gewährleisten.

