Am Montagmorgen, dem 17. März 2026, kam es im Regionalzug auf der Strecke nach Hamm zu einem Polizeieinsatz. Eine 39-jährige Frau fiel durch aggressives Verhalten gegenüber Mitreisenden und Zugpersonal auf. Zudem urinierte sie im Zug, was zu einer Alarmierung der Bundespolizei führte.
Verbal aggressive Störung und unangemessenes Verhalten
Das Zugpersonal meldete der Bundespolizei, dass die Frau sowohl Reisende als auch den Zugbegleiter verbal aggressiv angegriffen habe. Trotz Aufforderung, den Zug am Hauptbahnhof Hamm zu verlassen, weigerte sie sich, den Zug freiwillig zu verlassen.
Einsatz der Bundespolizei und Gewahrsamnahme
Die alarmierten Einsatzkräfte trafen die Frau im Zug an, wo sie weiterhin verbal aggressiv blieb. Erst nach erheblichem Widerstand konnte sie dazu bewegt werden, den Zug zu verlassen. Aufgrund ihres Verhaltens wurde sie gefesselt und zur Bundespolizeiwache gebracht.
Da die Frau stark alkoholisiert war und sich auch auf der Wache nicht beruhigte, wurde sie zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Die Polizei gab an, dass die Frau aus Bochum stammt und deutsche Staatsangehörige ist.
Weitere Vorfälle im Zugverkehr am selben Tag
Bereits wenige Stunden vor diesem Vorfall wurde ein weiterer Zwischenfall in einem Zug gemeldet. Ein 45-jähriger Mann soll eine Mitreisende grundlos angeschrien und ihr ins Gesicht gespuckt haben. Der Mann, ein nigerianischer Staatsangehöriger, wurde nach einem Gespräch mit dem psychiatrischen Notdienst freiwillig in eine Fachklinik eingewiesen.
Polizeiliche Maßnahmen und Ausblick
Die Bundespolizei betont, dass solche Vorfälle im Zugverkehr ernst genommen werden, um die Sicherheit und das Wohlbefinden aller Reisenden zu gewährleisten. Die Gewahrsamnahme dient dabei auch dem Schutz der betroffenen Personen sowie der Einsatzkräfte.
Weitere Ermittlungen zu den genauen Hintergründen der Vorfälle sind noch im Gange. Die Bundespolizei bittet Reisende, bei Beobachtungen von aggressivem oder störendem Verhalten umgehend das Zugpersonal oder die Polizei zu informieren.

