In der Nacht zum 18. März ist ein 46-jähriger Mann in Hamburg-Schnelsen durch einen Schuss in den Oberschenkel verletzt worden. Die Tat ereignete sich gegen 0:30 Uhr in der Holsteiner Chaussee. Nach bisherigen Erkenntnissen befindet sich der Verletzte nicht in Lebensgefahr. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Verlauf der Tat und Erste Hilfe
Der 46-Jährige verständigte unmittelbar nach dem Vorfall selbst die Polizei über den Notruf. Er gab an, kurz zuvor vor seinem geparkten Fahrzeug angeschossen worden zu sein. Konkrete Angaben zu möglichen Tatverdächtigen konnte er nicht machen. Rettungskräfte brachten den Verletzten umgehend in ein Krankenhaus, wo er medizinisch versorgt wurde.
Ermittlungen und Tatortaufnahme
Die Polizei leitete sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein. Mehr als 20 Funkstreifenwagen waren im Einsatz, um den Täter oder die Täterin zu finden, jedoch ohne Erfolg. Am Tatort sicherten Einsatzkräfte eine Patronenhülse sowie ein Projektil, das in einem beschädigten Fensterelement des Eingangsbereichs eines Wohnhauses steckte. Die Holsteiner Chaussee wurde für die Tatortarbeit für etwa zwei Stunden voll gesperrt.
Beschreibung des Tatverdächtigen und Fluchtfahrzeug
Nach ersten Erkenntnissen des Landeskriminalamtes soll sich ein dunkel gekleideter Mann mit Vollbart und Cap vom Tatort entfernt haben. Er stieg demnach in ein schwarzes oder dunkles Fahrzeug ein, mit dem er in Richtung Innenstadt flüchtete. Die Ermittlungen werden vom Landeskriminalamt für die Region Eimsbüttel (LKA 133) übernommen.
Zeugenaufruf und weitere Ermittlungen
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Tatablauf, zum Tatverdächtigen oder zum Fluchtfahrzeug geben können, sich unter der Rufnummer 040-4286 56789 zu melden. Auch Hinweise über den WhatsApp-Kanal der Polizei sind willkommen. Die Ermittler betonen, dass jede noch so kleine Beobachtung hilfreich sein kann, um den Tathergang aufzuklären.
Polizeiliche Maßnahmen und Sicherheitslage
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und setzt alle verfügbaren Mittel ein, um den Täter zu ermitteln. Nach aktuellem Stand besteht keine akute Gefahr für die Bevölkerung. Die Polizei Hamburg weist darauf hin, dass die Ermittlungen noch andauern und keine weiteren Details zum Tatmotiv oder Hintergründen bekannt sind.
Fazit
Der Vorfall in Hamburg-Schnelsen stellt eine ernste gefährliche Körperverletzung dar, die die Polizei mit hoher Priorität verfolgt. Die Bevölkerung wird gebeten, wachsam zu sein und verdächtige Beobachtungen unverzüglich zu melden. Die Ermittlungen sollen dazu beitragen, den Tathergang vollständig aufzuklären und mögliche weitere Gefahren zu verhindern.

