Am Rande einer Versammlung in der Frankfurter Innenstadt kam es am 24. März 2026 zu einem Einsatz der Polizei, bei dem zwei Personen festgenommen wurden. Die beiden sollen die Demonstration gestört und sich den polizeilichen Maßnahmen widersetzt haben.
Störung der Versammlung an der Hauptwache
Ein 22-jähriger Mann fiel zunächst durch sein Verhalten auf, als er die Versammlung an der Hauptwache von außen störte. Nach Angaben der Polizei war der Mann augenscheinlich alkoholisiert. Die Einsatzkräfte versuchten zunächst, seine Personalien festzustellen und sprachen ihm anschließend einen Platzverweis aus.
Widerstand gegen Polizeibeamte
Statt den Aufforderungen Folge zu leisten, reagierte der 22-Jährige aggressiv: Er trat nach den Polizeibeamten und spuckte in deren Richtung. Während der Auseinandersetzung mischte sich eine 53-jährige Frau ein und störte den Polizeieinsatz weiter. Auch sie wurde aufgefordert, die Örtlichkeit zu verlassen, zeigte sich jedoch unbeeindruckt und störte die Maßnahmen fortwährend.
Durchsetzung des Platzverweises und Festnahmen
Bei der Durchsetzung des Platzverweises leistete die 53-Jährige ebenfalls Widerstand gegen die Einsatzkräfte. Die Polizei konnte die Situation schließlich unter Kontrolle bringen. Die 53-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Der 22-Jährige hingegen wurde aufgrund seiner Wohnsitzlosigkeit in die Gewahrsamszellen des Polizeipräsidiums eingeliefert.
Rechtliche Konsequenzen
Beide Personen müssen sich nun wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte beziehungsweise tätlichen Angriffs verantworten. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen dauern an.
Polizeilicher Einsatz in der Innenstadt
Der Vorfall ereignete sich in der Innenstadt Frankfurts, einem Bereich, in dem regelmäßig Versammlungen und Demonstrationen stattfinden. Die Polizei betont, dass sie bei solchen Einsätzen konsequent gegen Störungen und gewalttätiges Verhalten vorgeht, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten.
Weitere Informationen
Zu den konkreten Hintergründen der Versammlung und den Motiven der beiden Festgenommenen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Verständnis für die Maßnahmen und kündigt an, auch zukünftig konsequent auf die Einhaltung der öffentlichen Ordnung zu achten.

