Am Samstag, den 21. März 2026, kam es gegen 14:00 Uhr auf der Dreibrückenstraße in Warendorf zu einem Diebstahl zum Nachteil einer 66-jährigen Fußgängerin. Die Frau wurde von drei unbekannten Personen angesprochen, die in einem schwarzen Fahrzeug unterwegs waren. Die Polizei Warendorf bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung, um die Tat aufklären zu können.
Vorfall auf der Dreibrückenstraße
Die 66-jährige Warendorferin war zu Fuß auf der Dreibrückenstraße unterwegs, als neben ihr ein schwarzer Pkw anhielt. Nach Angaben der Polizei handelte es sich dabei um einen BMW oder Mercedes, in dem drei Personen saßen. Eine Frau auf dem Beifahrersitz sprach die Fußgängerin an und erkundigte sich nach dem Weg zum Krankenhaus.
Im guten Glauben, helfen zu wollen, zeigte die 66-Jährige den Weg auf einer Karte. Im Anschluss boten die Unbekannten ihr als Dankeschön Modeschmuck an, den sie ihr anlegen wollten. Die Frau lehnte dies jedoch ab und wehrte sich gegen die Annahme des Schmucks.
Diebstahl trotz Gegenwehr
Nachdem die Frau den Schmuck abgelehnt hatte, warfen die Täter ihn auf den Boden und flüchteten. Kurz darauf bemerkte die 66-Jährige, dass ihr eine Halskette und ein Armband entwendet worden waren. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter die Schmuckstücke während des Gesprächs unbemerkt entwendeten.
Beschreibung der Verdächtigen
Die Polizei hat folgende Personenbeschreibungen veröffentlicht:
- Fahrer: Männlich, etwa 40 bis 45 Jahre alt, schlank, dunkelgrau melierte Haare, spricht gebrochen Deutsch mit unbekanntem Akzent.
- Frau auf dem Beifahrersitz: Etwa 45 bis 50 Jahre alt, kräftigere Statur, dunkelgrau melierte Haare, Goldzähne oben auf beiden Seiten, hatte einen Straßenplan auf dem Schoß.
- Frau auf der Rückbank: Etwa 25 bis 30 Jahre alt, dunkle Haare.
Polizei bittet um Zeugenhinweise
Die Polizei Warendorf bittet Personen, die am Samstagnachmittag verdächtige Beobachtungen im Bereich der Dreibrückenstraße gemacht haben oder Angaben zu den beschriebenen Personen und dem Fahrzeug machen können, sich zu melden. Hinweise können telefonisch unter 02581/94100-0 oder per E-Mail an Poststelle.warendorf@polizei.nrw.de übermittelt werden.
Die Ermittler weisen darauf hin, dass es sich bei dem Vorfall um eine gezielte Masche handelt, bei der die Täter das Vertrauen der Opfer erschleichen, um an Wertgegenstände zu gelangen. Bürgerinnen und Bürger werden daher zur Vorsicht und Wachsamkeit im Straßenverkehr und im Umgang mit Fremden aufgefordert.
Hintergrund und Prävention
Die Polizei empfiehlt, bei ähnlichen Situationen keine Gegenstände anzunehmen und im Zweifel umgehend Hilfe zu suchen oder die Polizei zu verständigen. Besonders ältere Menschen sollten aufmerksam sein, da sie häufiger Ziel solcher Betrugsversuche werden.
Die Ermittlungen dauern an. Weitere Informationen werden von der Polizei Warendorf gegeben, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

