Am Mittwochmorgen ereignete sich gegen 8:15 Uhr auf der Autobahn 6 bei Sinsheim ein Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt, der entstandene Sachschaden wird auf etwa 35.000 Euro geschätzt. Die Autobahn war während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten in Fahrtrichtung Heilbronn zeitweise vollständig gesperrt.
Unfallhergang an der Anschlussstelle Sinsheim
Nach Angaben der Polizei wollte eine 36-jährige Tesla-Fahrerin an der Anschlussstelle Sinsheim auf die A6 in Richtung Heilbronn auffahren. Beim Einfädeln auf die rechte Fahrspur versuchte sie, zwischen zwei Sattelzügen hindurchzufahren. Dabei schätzte sie den Abstand zum nachfolgenden Sattelzug offenbar falsch ein und kollidierte mit diesem.
Durch den Zusammenstoß wurde das Fahrzeug nach links gegen die Mittelleitplanke geschleudert. Der Tesla drehte sich daraufhin um die eigene Achse und prallte anschließend auf der linken Fahrspur gegen einen Skoda. Das Fahrzeug kam schließlich auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stillstand.
Weitere Kollision durch Ausweichmanöver
Der beteiligte Sattelzug versuchte, dem Tesla auszuweichen, stieß dabei jedoch mit einem Opel zusammen. Insgesamt waren somit vier Fahrzeuge in den Unfall involviert. Die genaue Schadensverteilung an den beteiligten Fahrzeugen ist bislang nicht im Detail bekannt.
Verletzte und Rettungsmaßnahmen
Bei dem Unfall wurden die Tesla-Fahrerin sowie der 61-jährige Fahrer des Skoda leicht verletzt. Die 36-Jährige wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Über den Gesundheitszustand des Skoda-Fahrers liegen keine weiteren Informationen vor.
Folgen für den Verkehr
Aufgrund des Unfalls und der anschließenden Bergung der stark beschädigten Fahrzeuge kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Autobahnpolizei sperrte alle Fahrstreifen in Fahrtrichtung Heilbronn bis etwa 9:50 Uhr. Der Verkehr wurde über die Standspur an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Infolge der Sperrungen bildete sich ein Rückstau von bis zu sieben Kilometern.
Ermittlungen und weitere Maßnahmen
Die Unfallermittlungen werden von der Autobahnpolizei Walldorf übernommen. Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer, insbesondere an Anschlussstellen und bei Auffahrmanövern auf ausreichenden Sicherheitsabstand zu achten, um ähnliche Unfälle zu vermeiden.
Die genaue Ursache des Unfalls wird weiterhin untersucht. Zum jetzigen Zeitpunkt liegen keine Hinweise auf eine Beteiligung von Alkohol oder anderen Beeinträchtigungen vor.

