Am Abend des 16. März 2026 ereignete sich in Bordesholm im Kreis Rendsburg-Eckernförde ein versuchtes Tötungsdelikt. Gegen 20:30 Uhr wurde ein 73-jähriger Mann an seiner Wohnanschrift in der Heintzestraße Opfer eines Angriffs mit einer Armbrust. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Täter noch auf der Flucht festnehmen.
Angriff mit Armbrust an Wohnanschrift
Nach bisherigen Erkenntnissen suchte der Täter den 73-jährigen Geschädigten gezielt an dessen Wohnort auf. Dort schoss er mit einer Armbrust auf den Mann, der dabei schwere Verletzungen erlitt. Aufgrund der Schwere der Verletzungen musste der Geschädigte noch am selben Abend notoperiert werden. Nach Angaben der Polizei befindet sich der Verletzte derzeit außer Lebensgefahr.
Festnahme des Tatverdächtigen
Der 37-jährige deutsche Tatverdächtige versuchte im Anschluss an die Tat zu flüchten. Eine Funkstreifenbesatzung des 1. Polizeireviers Neumünster konnte den Mann jedoch zeitnah stellen und festnehmen. Das mutmaßliche Tatmittel, eine Armbrust, wurde bei dem Verdächtigen sichergestellt und beschlagnahmt. Er befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam.
Ermittlungen durch die Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Neumünster hat die Ermittlungen zum genauen Tatablauf und den Hintergründen aufgenommen. Weitere Details zum Motiv oder weiteren Umständen des Vorfalls sind bislang nicht bekannt. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise, die zur Aufklärung der Tat beitragen könnten.
Reaktionen und weitere Schritte
Die Polizei betont, dass der Geschädigte nach der Notoperation stabil ist und keine akute Lebensgefahr mehr besteht. Der Tatverdächtige wird im Laufe der kommenden Tage einem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen dauern an, um alle Umstände umfassend zu klären.
Öffentliche Sicherheit und Prävention
Der Vorfall hat in Bordesholm und der umliegenden Region für Aufsehen gesorgt. Sicherheitsbehörden weisen darauf hin, dass solche Gewalttaten selten sind, aber dennoch ernst genommen werden müssen. Die Polizei rät dazu, bei verdächtigen Beobachtungen umgehend die Einsatzleitstelle zu informieren.
Weitere Informationen werden veröffentlicht, sobald neue Erkenntnisse vorliegen. Die Polizeidirektion Neumünster arbeitet intensiv daran, den Fall aufzuklären und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.

