Am Dienstag, den 24. März 2026, ereignete sich gegen 09:57 Uhr auf der Theodor-Heuss-Brücke in Mainz ein Verkehrsunfall zwischen einem Radfahrer und einer Gruppe von Fußgängern. Der Vorfall führte zu Verletzungen des Radfahrers, während die beteiligten Jugendlichen unverletzt blieben.
Unfallhergang auf dem gemeinsamen Geh- und Radweg
Nach den bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 67-jähriger Radfahrer den gemeinsamen Geh- und Radweg auf der linken Seite der Brücke in Fahrtrichtung Mainz. Gleichzeitig bewegte sich eine Gruppe von Schülern, darunter ein 14-jähriger Junge an der Spitze, am rechten Rand des Weges ebenfalls in Richtung Mainz.
Der Radfahrer näherte sich der Gruppe und machte durch Klingeln auf sich aufmerksam, ohne jedoch abzusteigen oder seine Geschwindigkeit deutlich zu reduzieren. Die Schüler reagierten auf das Klingeln, indem sie sich nach links orientierten. Der 14-jährige Jugendliche nahm das Klingeln erst wahr, als sich der Radfahrer bereits unmittelbar hinter ihm befand.
Kollision trotz Warnzeichen
Obwohl der Radfahrer erneut klingelte, verringerte er seine Geschwindigkeit nicht ausreichend. Als der Jugendliche versuchte, nach links auszuweichen, kam es zur Kollision zwischen beiden. Der Radfahrer stürzte infolgedessen und zog sich Verletzungen zu.
Der 14-Jährige blieb nach aktuellem Stand unverletzt. Der verletzte Radfahrer wurde vom Rettungsdienst medizinisch versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Ermittlungen zum Unfallhergang
Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen, um die Umstände des Zusammenstoßes detailliert zu klären. Dabei wird insbesondere geprüft, inwieweit die gegenseitige Rücksichtnahme auf dem gemeinsamen Geh- und Radweg eingehalten wurde.
Die Theodor-Heuss-Brücke ist ein vielbefahrener Verkehrsweg, der sowohl von Radfahrern als auch Fußgängern genutzt wird. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang auf die besondere Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme hin, um Unfälle zu vermeiden.
Appell an Verkehrsteilnehmer
Der Unfall zeigt erneut die Herausforderungen bei der gemeinsamen Nutzung von Geh- und Radwegen, insbesondere an stark frequentierten Stellen wie Brücken. Verkehrsteilnehmer sollten stets aufeinander achten und ihre Geschwindigkeit und Aufmerksamkeit den Gegebenheiten anpassen.
Die Polizei rät, bei Annäherung an Gruppen oder Fußgänger auf gemeinsamen Wegen rechtzeitig abzubremsen und gegebenenfalls abzusteigen, um Konflikte zu vermeiden.
Weitere Informationen oder Hinweise zum Unfall können an die Pressestelle des Polizeipräsidiums Mainz gerichtet werden.

