Am Dienstag, den 17. März 2026, kam es gegen 15:30 Uhr in Bielefeld-Mitte zu einem Trickdiebstahl vor dem Landgericht an der Kreuzung Detmolder Straße und Niederwall. Eine 50-jährige Bielefelderin wurde von einer unbekannten Frau angesprochen, die sich nach dem Weg zu einem Krankenhaus erkundigte. Im Verlauf des Gesprächs übergab die Unbekannte der Passantin zwei goldfarbene Halsketten als Dankeschön – kurz darauf stellte die Frau fest, dass ihre eigene Goldkette entwendet worden war.
Tatablauf und Täterbeschreibung
Die 50-Jährige hielt sich vor dem Landgericht auf, als ein schwarzer Audi anhielt. Auf dem Beifahrersitz saß die unbekannte Frau, die nach dem Weg fragte. Sie trug ein Kopftuch und fiel durch auffällige Goldzähne auf. Eine weitere Frau, ebenfalls mit Kopftuch, saß auf dem Rücksitz des Fahrzeugs. Nachdem die erste Frau die Auskunft erhalten hatte, legte sie der Passantin zwei goldene Halsketten an. Dabei beugte sie sich leicht in den Wagen hinein. Erst später bemerkte die Geschädigte, dass ihre eigene Halskette fehlte.
Polizei bittet um Hinweise auf schwarzen Audi und Insassen
Die Polizei Bielefeld sucht Zeugen, die Angaben zu dem schwarzen Audi und den drei Insassen machen können. Die Ermittler bitten insbesondere um Hinweise zu den beiden Frauen, die mit Kopftüchern bekleidet waren. Die genaue Herkunft und Identität der Täterinnen sind derzeit unbekannt.
Warnung vor neuer Trickdiebstahl-Masche
In den vergangenen Tagen kam es vermehrt zu Schmuckdiebstählen in Bielefeld, bei denen ähnliche Maschen angewendet wurden. Die Polizei warnt die Bevölkerung eindringlich, bei derartigen Situationen vorsichtig zu sein und Wertgegenstände besonders zu schützen. Es wird darauf hingewiesen, dass die Täter häufig die Hilfsbereitschaft und Gutgläubigkeit ihrer Opfer ausnutzen.
Besondere Vorsicht bei Ansprache und Schmuckangeboten
Die Polizei rät, bei unerwarteten Ansprachen durch fremde Personen besonders aufmerksam zu sein. Insbesondere wenn das Gespräch auf Schmuck gelenkt wird oder Goldschmuck getauscht oder verschenkt werden soll, sollten Betroffene skeptisch bleiben. Ältere Menschen werden dazu ermutigt, sich bei unwohlsein durch Fremde durch lautes Rufen bemerkbar zu machen, um Hilfe zu erhalten.
Verhalten bei Verdacht auf Diebstahl
Wird man Opfer eines Diebstahls, sollte keine Konfrontation mit den Tätern gesucht werden. Stattdessen empfiehlt die Polizei, umgehend den Notruf 110 zu wählen und die Tat zu melden. Eine schnelle Anzeige erhöht die Chancen auf Aufklärung und Rückführung der gestohlenen Gegenstände.
Polizei setzt auf Prävention und Sensibilisierung
Die Polizei Bielefeld unterstreicht die Bedeutung von Präventionsmaßnahmen und sensibilisiert die Bürgerinnen und Bürger für die aktuelle Diebstahl-Masche. Aufgrund der Häufung von Fällen mit einem erkennbaren Migrationshintergrund der Opfer appelliert die Polizei, stets aufmerksam zu bleiben und im Zweifel lieber vorsichtig zu reagieren.
Die Ermittlungen zu dem Vorfall vom 17. März dauern an. Die Polizei bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung, um die Täterinnen zu identifizieren und weitere Taten zu verhindern.

