Am Montagmorgen ereignete sich auf der Bundesautobahn A3 in Fahrtrichtung Frankfurt in der Gemarkung Oberhaid ein Verkehrsunfall mit einem umgekippten Tiertransporter. Der Vorfall führte zur Sperrung des rechten Fahrstreifens auf dem Autobahnteilstück bei Kilometer 75,5, auf dem sich der Unfall ereignete.
Unfallhergang und aktuelle Verkehrslage
Nach Angaben der Verkehrsdirektion Koblenz kippte der Anhänger des Tiertransporters um, wodurch mehrere Jungbullen in dem Anhänger eingeschlossen wurden. Der rechte Fahrstreifen der A3 ist derzeit noch wegen Reinigungsarbeiten gesperrt, wobei es bisher nicht zu nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen gekommen ist.
Bergung der Tiere gestaltet sich schwierig
Die Bergung der insgesamt 31 Jungbullen aus dem Anhänger erweist sich als kompliziert und dauert weiterhin an. Die Tiere sind in zwei Gruppen aufgeteilt: 22 Jungbullen befinden sich im umgekippten Anhänger, während neun weitere Jungbullen im vorderen Teil des Tiertransporters untergebracht sind.
Veterinäramt überwacht die Maßnahmen
Das zuständige Veterinäramt der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises begleitet und überwacht die Bergungsarbeiten vor Ort. Aufgrund des Unfalls und der Situation der Tiere wird derzeit davon ausgegangen, dass die überlebenden Jungbullen aus dem Anhänger noch am selben Tag geschlachtet werden müssen, um das Tierwohl zu gewährleisten.
Verbringung zu einem Landwirt zur Begutachtung
Die neun Jungbullen aus dem vorderen Teil des Tiertransporters wurden zu einem Landwirt gebracht. Dort erfolgt eine Begutachtung durch das Veterinäramt, um den Zustand der Tiere zu beurteilen und weitere Maßnahmen zu planen.
Weiteres Vorgehen und Ausblick
Der verunfallte Tiertransporter wurde zwischenzeitlich auf ein Firmengelände in Ransbach-Baumbach verbracht, um die Bergung und Aufräumarbeiten zu erleichtern. Die Verkehrsdirektion Koblenz informiert, dass die Sperrung des rechten Fahrstreifens noch andauert, jedoch aktuell keine größeren Verkehrsbehinderungen zu erwarten sind.
Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer, weiterhin vorsichtig an der Unfallstelle vorbeizufahren und den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten. Weitere Informationen und Rückfragen können bei der Polizeiautobahnstation Montabaur eingeholt werden.

