Am Freitag, dem 27. März 2026, wurde eine 83-jährige Frau aus Heiligenhaus Opfer eines Betrugs. Zwei bislang unbekannte Männer gaben sich als Mitarbeiter eines Telekommunikationsunternehmens aus und gelangten so an eine vierstellige Bargeldsumme. Die Polizei Mettmann ermittelt und warnt eindringlich vor derartigen Maschen.
Vorfall im Mehrfamilienhaus an der Moselstraße
Nach Angaben der Polizei klingelten die beiden Tatverdächtigen gegen 9 Uhr an der Wohnungstür der Seniorin, die in einem Mehrfamilienhaus an der Moselstraße wohnt. Sie stellten sich als Telekom-Mitarbeiter vor. Da die Frau zu diesem Zeitpunkt nicht alleine war, verließen die Männer die Wohnung zunächst wieder.
Am Nachmittag gegen 14 Uhr erschienen die beiden erneut und wurden diesmal von der Seniorin in die Wohnung gelassen. Nach einem kurzen Aufenthalt verließen die Männer die Wohnung wieder. Kurz darauf stellte die 83-Jährige fest, dass eine vierstellige Bargeldsumme entwendet worden war.
Beschreibung der Tatverdächtigen
Die Seniorin konnte die beiden Männer wie folgt beschreiben: Die erste Person hatte ein südländisches Erscheinungsbild, war etwa 1,60 bis 1,70 Meter groß, von stämmiger Statur und hatte braune Haare. Der zweite Tatverdächtige wies ein mitteleuropäisches Erscheinungsbild auf, war circa 1,75 bis 1,80 Meter groß und schlank.
Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung
Die Polizei in Heiligenhaus bittet Zeugen, die die beiden Männer am genannten Tag und zu den genannten Zeiten beobachtet haben oder Hinweise zu ihrer Identität geben können, sich zu melden. Die Kontaktaufnahme ist jederzeit unter der Telefonnummer 02056 9312-6150 möglich.
Warnung vor betrügerischen Maschen
Die Polizei Mettmann nutzt den Fall, um auf die vielfältigen Betrugsmaschen aufmerksam zu machen, die insbesondere ältere Menschen betreffen. Es wird dringend empfohlen, keine unbekannten Personen in Wohnungen oder Häuser zu lassen, auch wenn diese sich als Mitarbeiter von Telekommunikationsunternehmen, Stadtwerken oder anderen Dienstleistern ausgeben.
In der Regel kündigen sich solche Besuche vorher an. Zudem sollte immer ein Dienstausweis verlangt werden, wobei die Polizei darauf hinweist, dass auch dieser gefälscht sein kann. Im Zweifel sollten Nachbarn, Verwandte oder die Polizei unter der Notrufnummer 110 informiert werden, wenn ein Besuch verdächtig erscheint.
Prävention und Aufklärung im Umfeld älterer Menschen
Besonders ältere Menschen sollten über die gängigen Betrugsmaschen informiert werden, um sie vor finanziellen Schäden zu schützen. Angehörige und Nachbarn sind aufgerufen, aufmerksam zu sein und im Verdachtsfall Unterstützung zu leisten.
Kontaktmöglichkeiten der Polizei Mettmann
Die Kreispolizeibehörde Mettmann steht für Rückfragen und Hinweise jederzeit zur Verfügung. Die Polizei ist unter der Telefonnummer 02104 982-1010 oder per E-Mail an pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de erreichbar.
Weitere Informationen und Warnhinweise werden regelmäßig über die Social-Media-Kanäle der Polizei Mettmann veröffentlicht.

