Am Sonntagnachmittag, dem 14. März, ereignete sich gegen 16:55 Uhr auf der Autobahn 2 in Fahrtrichtung Oberhausen ein schwerer Verkehrsunfall. Die Unfallstelle lag kurz vor dem Autobahnkreuz Dortmund-Nordwest. Nach ersten Ermittlungen der Polizei waren drei Fahrzeuge in den Unfall verwickelt. Insgesamt wurden sieben Personen verletzt, davon zwei schwer.
Unfallhergang am Stauende
Nach Angaben der Polizei befuhr eine 60-jährige Frau aus Hamm mit ihrem Mitsubishi den mittleren Fahrstreifen der A2. Kurz vor dem Autobahnkreuz Dortmund-Nordwest musste sie ihr Fahrzeug aufgrund eines Staus fast bis zum Stillstand abbremsen. Ein 33-jähriger Mann, ebenfalls aus Hamm, erkannte das Stauende offenbar zu spät und fuhr nahezu ungebremst auf den Mitsubishi auf.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mitsubishi auf den rechten Fahrstreifen geschleudert, wo er mit einem Mercedes eines 32-jährigen Fahrers aus Lünen kollidierte. In dem Mercedes befand sich zudem ein 37-jähriger Mitfahrer.
Verletzte und medizinische Versorgung
Bei dem Unfall wurden der 33-jährige Unfallverursacher, die 32-jährige Mercedes-Fahrerin sowie deren 37-jähriger Beifahrer leicht verletzt. Die 60-jährige Fahrerin des Mitsubishi und ihre 59-jährige Beifahrerin erlitten schwere Verletzungen. Außerdem befanden sich im Mitsubishi noch zwei weitere Mitfahrer im Alter von 32 und 28 Jahren, die ebenfalls leichte Verletzungen davontrugen.
Alle Verletzten wurden zur weiteren medizinischen Versorgung in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Über den genauen Gesundheitszustand der schwerverletzten Personen liegen keine weiteren Informationen vor.
Sperrung und Verkehrsbeeinträchtigungen
Für die Unfallaufnahme sowie für Reinigungs- und Bergungsarbeiten musste die Richtungsfahrbahn Oberhausen zeitweise komplett gesperrt werden. Dies führte zu einem Rückstau von bis zu zwei Kilometern Länge. Die beschädigten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Schaden und Ermittlungen
Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 44.000 Euro geschätzt. Die Polizei Dortmund hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Hinweise auf Alkohol- oder Drogenbeeinflussung liegen bisher nicht vor.
Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer, insbesondere auf Autobahnen bei stockendem Verkehr besonders aufmerksam zu sein und ausreichend Abstand zu halten, um Auffahrunfälle zu vermeiden.
Fazit
Der Unfall auf der A2 bei Dortmund zeigt erneut die Gefahren am Stauende auf Autobahnen. Trotz der schweren Verletzungen aller Beteiligten konnte durch das schnelle Eingreifen von Rettungskräften eine medizinische Versorgung sichergestellt werden. Die Autobahn war nach Abschluss der Bergungsarbeiten wieder freigegeben.

