Am 26. März 2026 kam es gegen 15:50 Uhr am Bergischen Ring in Hagen-Wehringhausen zu einer Schlägerei zwischen einem 56-jährigen Fahrradfahrer und einem 63-jährigen Fußgänger. Die beiden Männer gerieten aus bislang unbekannten Gründen in Streit, der sich im weiteren Verlauf zu einer körperlichen Auseinandersetzung entwickelte.
Polizeieinsatz vor Ort
Eine Streifenwagenbesatzung war zu diesem Zeitpunkt auf der Elberfelder Straße in Richtung Wehringhauser Straße unterwegs, als sie an der Kreuzung zum Bergischen Ring auf die Schlägerei aufmerksam wurde. Die Beamten eilten zur Mittelinsel, wo sich die beiden Männer befanden, um die Fußgängerampel zu nutzen, und trennten die Kontrahenten voneinander.
Ermittlungen und Anzeigen
Beide Beteiligte beschuldigten sich gegenseitig, was die Ursache des Streits betrifft. Die Polizei leitete gegen den 56-jährigen Radfahrer sowie den 63-jährigen Fußgänger jeweils ein Strafverfahren ein. Der Fußgänger stand nach Angaben der Polizei unter dem Einfluss von etwa 1,8 Promille Alkohol.
Verletzungen und medizinische Versorgung
Der 63-Jährige wies eine leichte Verletzung im Gesicht auf. Trotz dieser Verletzung lehnte er eine ärztliche Behandlung vor Ort ab. Über den genauen Hergang der Auseinandersetzung sowie die Schwere der Verletzungen liegen keine weiteren Informationen vor.
Unklare Hintergründe
Die Polizei konnte bislang nicht klären, was den Streit zwischen den beiden Männern ausgelöst hat. Weitere Ermittlungen sollen Aufschluss über die Hintergründe geben. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Hagen zu melden.
Verkehrssituation am Bergischen Ring
Der Bergische Ring ist eine vielbefahrene Straße in Hagen-Wehringhausen, an der sich auch eine Fußgängerampel befindet. Die Auseinandersetzung ereignete sich auf der Mittelinsel zwischen den Fahrspuren, was auch die Aufmerksamkeit der Polizeistreife auf sich zog.
Polizeiliche Hinweise
Die Polizei Hagen weist darauf hin, dass körperliche Auseinandersetzungen im öffentlichen Raum strafrechtliche Konsequenzen haben können. Sie appelliert an die Bürger, Konflikte friedlich zu lösen und bei Bedarf die Polizei zu informieren.
Für Rückfragen steht die Pressestelle der Polizei Hagen zur Verfügung.
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