Am Abend des 22. März kam es in der Bahnhofsunterführung in Plettenberg zu einem Vorfall, bei dem unbekannte Täter Reizgas versprühten. Insgesamt zehn Personen erlitten dabei leichte Verletzungen und klagten über Atemwegsbeschwerden. Die Einsatzkräfte wurden gegen 21:13 Uhr alarmiert und waren mit mehreren Rettungswagen vor Ort, um die Betroffenen medizinisch zu versorgen.
Vorfall in der Bahnhofsunterführung
Die Opfer berichteten, dass sie die Unterführung am Bahnhof durchquerten, als sie plötzlich die Beschwerden bemerkten. Die genaue Ursache und der Zeitpunkt des Versprühens des Reizgases sind noch unklar. Konkrete Hinweise auf den oder die Täter liegen derzeit nicht vor. Die Verletzten konnten nach ambulanter Behandlung vor Ort ihren Weg fortsetzen.
Polizeiliche Ermittlungen und Zeugenaufruf
Die Polizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Vorfall gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiwache Plettenberg unter der Telefonnummer 02391/9199-0 zu melden.
Weitere Polizeiliche Einsätze am Freitag
Am gleichen Tag wurde ein Senior Opfer eines Betrugs. Auf einem Supermarkt-Parkplatz an der Waskebieke wurde er von einem Mann angesprochen, der vorgab, Spenden für Taubstumme zu sammeln. Unter dem Vorwand, eine Spende über ein EC-Gerät zu tätigen, gab der Senior seine PIN ein. Später stellte er fest, dass ein hoher dreistelliger Betrag von seinem Konto abgebucht wurde. Der Tatverdächtige wird als männlich, 20 bis 25 Jahre alt, etwa 175 bis 180 cm groß, mit dunklen mittellangen Haaren beschrieben. Er trug einen bunten Pullover und eine bunte Jacke und sprach Deutsch mit einem Sprachfehler. Die Polizei ermittelt wegen Betrugs und bittet ebenfalls um Hinweise.
Sachbeschädigung an mobilem Blitzer
Zwischen 21:45 und 23:00 Uhr wurde zudem ein mobiler Blitzeranhänger an der Ernst-Moritz-Arndt-Straße mit Graffiti besprüht. Die Polizei geht von Sachbeschädigung aus und nimmt auch hier Hinweise von Zeugen entgegen.
Zusammenfassung und Ausblick
Die Ereignisse in Plettenberg am 22. März zeigen eine Reihe von Straftaten, die die Polizei derzeit bearbeitet. Während die Verletzten des Reizgasvorfalls glücklicherweise nur leichte Beschwerden erlitten, fordert die Polizei Zeugen auf, sich zu melden, um die Ermittlungen zu unterstützen. Auch im Betrugsfall und bei der Sachbeschädigung sind Hinweise aus der Bevölkerung wichtig, um die Täter zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen.

