Am Sonntagmittag, dem 22. März 2026, kam es in Gelsenkirchen-Rotthausen zu einem Raubüberfall auf einen 13-jährigen Jungen. Der Jugendliche wurde bei dem Angriff leicht verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können.
Vorfall auf der Karl-Meyer-Straße
Nach Angaben des Jungen, der sich am Montag gemeinsam mit seinem Vater auf einer Polizeiwache meldete, ereignete sich der Vorfall gegen 12 Uhr auf der Karl-Meyer-Straße. Während eines Spaziergangs begegneten ihm drei unbekannte Männer. Einer der Männer versuchte, dem Jugendlichen das Mobiltelefon aus der Hand zu reißen. Der 13-Jährige konnte dies zunächst verhindern und flüchtete in Richtung der nahegelegenen Hauptschule Am Dahlbusch.
Gewaltsamer Angriff auf Höhe der Steeler Straße
Die drei Tatverdächtigen holten den Jungen auf Höhe der Steeler Straße ein. Dort stießen sie ihn zu Boden und versetzten ihm Schläge und Tritte. Nach bisherigen Erkenntnissen setzten die Angreifer dabei auch einen Schlagstock ein. Trotz der körperlichen Attacke wehrte sich der Jugendliche vehement gegen die Herausgabe seines Handys.
Die Täter erbeuteten nur eine Kappe
Statt das Mobiltelefon zu erlangen, entrissen die Täter dem Jungen schließlich nur seine Kappe, bevor sie vom Tatort flüchteten. Der 13-Jährige wurde bei dem Übergriff leicht verletzt, eine medizinische Behandlung ist jedoch nicht näher beschrieben.
Beschreibung der Tatverdächtigen
Die Polizei beschreibt die drei Männer als etwa 18 Jahre alt und circa 1,80 Meter groß. Alle waren dunkel gekleidet. Besonders auffällig war ein Tatverdächtiger, der einen Schlagstock bei sich hatte und eine blaue Jeans sowie ein T-Shirt der Marke „Lacoste“ trug.
Ermittlungen und Zeugenaufruf
Das zuständige Kriminalkommissariat 21 hat die Ermittlungen übernommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Personen, die im Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich telefonisch unter der Rufnummer 0209 365 8120 oder an die Kriminalwache unter 0209 365 8240 zu melden.
Polizeiliche Prävention und Sicherheitshinweise
Die Polizei rät in diesem Zusammenhang zu erhöhter Aufmerksamkeit im öffentlichen Raum und empfiehlt, bei bedrohlichen Situationen möglichst Menschenmengen aufzusuchen oder sich Hilfe zu holen. Eltern und Jugendliche sollten zudem über Verhaltensweisen bei Übergriffen informiert sein, um Risiken zu minimieren.
Die Ermittlungen dauern an. Weitere Details zum Tatablauf oder mögliche Hintergründe liegen derzeit nicht vor.

