Das Polizeipräsidium Rheinpfalz hat in Frankenthal 30 neue Sicherheitsberaterinnen und Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren (SfS) ausgebildet. Die zweitägige Schulung richtete sich an ehrenamtlich Engagierte aus der Vorder- und Südpfalz und fand Anfang dieser Woche statt.
Umfangreiche Schulung zu Präventionsthemen
Im Rahmen der Ausbildung erhielten die Teilnehmenden fundierte Kenntnisse zu verschiedenen kriminal- und verkehrspräventiven Themen. Dazu gehörten unter anderem der Schutz vor Trickdiebstahl, Betrugsmaschen, die speziell ältere Menschen betreffen, sowie Sicherheitsaspekte an der Haustür und im öffentlichen Raum. Auch die Verkehrssicherheit wurde ausführlich behandelt, um die Berater auf vielfältige Situationen im Alltag vorzubereiten.
Die Schulung wurde durch Experten verschiedener Institutionen unterstützt. Neben der Polizei wirkten die Verkehrswacht, der Verbraucherschutz und der Weiße Ring als Referenten mit. Die Inhalte orientierten sich dabei an den landesweiten Standards für Sicherheitsberaterinnen und Sicherheitsberater in Rheinland-Pfalz.
Wichtige Rolle der Sicherheitsberater im Ehrenamt
Die neuen Sicherheitsberaterinnen und Sicherheitsberater übernehmen zukünftig eine wichtige ehrenamtliche Funktion in ihren Kommunen. Sie fungieren als Ansprechpartner für ältere Menschen und stellen eine Brücke zwischen der älteren Bevölkerung, der Polizei, der Verwaltung sowie weiteren Hilfsorganisationen dar. Ziel ihrer Tätigkeit ist es, das Sicherheitsgefühl der Seniorinnen und Senioren zu stärken und sie sachlich über Gefahren im Alltag aufzuklären.
Dabei geben sie praktische Tipps und Hilfestellungen, wie Straftaten und Unfälle vermieden werden können. Die Polizei stellt die inhaltliche Ausgestaltung der Aus- und Fortbildung sicher und sorgt für die Einhaltung der landesweiten Mindeststandards.
Unterstützung durch Politik und Polizei
Zur Begrüßung der angehenden Sicherheitsberater waren unter anderem der Oberbürgermeister von Frankenthal, Dr. Nicolas Meyer, Polizeivizepräsident Martin Kuntze sowie Michael Lerch, Leiter der Zentralen Prävention beim Polizeipräsidium Rheinpfalz, anwesend. Lerch betonte die Bedeutung des Ehrenamts für den sozialen Zusammenhalt und die Verantwortung, die die Beraterinnen und Berater übernehmen.
Ausbau des Präventionsnetzwerks in der Region
Mit der aktuellen Ausbildung wächst das Netzwerk der ehrenamtlich engagierten Sicherheitsberater weiter. Das Polizeipräsidium Rheinpfalz bedankt sich bei allen Teilnehmenden für ihr Engagement und ihre Bereitschaft, sich für die Sicherheit älterer Menschen in ihren Kommunen einzusetzen.
Die Sicherheitsberaterinnen und Sicherheitsberater sind künftig wichtige Ansprechpartner vor Ort, um präventiv gegen Kriminalität und Gefahren im Alltag älterer Menschen vorzugehen. Ihre Arbeit trägt dazu bei, das Sicherheitsgefühl in der Gesellschaft zu stärken und die Lebensqualität der Seniorinnen und Senioren zu verbessern.

