Am 24. März 2026 hat die Polizei in Jülich einen groß angelegten Einsatz zum Schutz des Castortransports von Jülich nach Ahaus gestartet. Der Transport radioaktiver Abfälle erfordert umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen, um einen reibungslosen und sicheren Ablauf zu gewährleisten. Die Polizei ist mit einem starken Aufgebot vor Ort, um sowohl den Transport als auch die umliegenden Bereiche zu sichern.
Anlaufstellen für Medienvertreter
Für Journalistinnen und Journalisten wurden zwei zentrale Medienanlaufstellen eingerichtet, um eine möglichst umfassende und zeitnahe Berichterstattung zu ermöglichen. In Ahaus befindet sich die Anlaufstelle an der Schorlemerstraße/Schöppinger Straße, 48683 Ahaus. In Jülich steht die Medienvertretung in der BAW Halle an der Wilhelm-Johnen-Straße/Leo-Brandt-Straße, 52428 Jülich, zur Verfügung. Über diese Stellen können Medienvertreter Informationen zum Einsatzgeschehen erhalten und sich mit der Polizei abstimmen.
Bürgertelefon und Kontaktmöglichkeiten
Die Polizei Münster hat zudem ein Bürgertelefon unter der Nummer 0251 275 4711 eingerichtet. Bürgerinnen und Bürger können sich dort mit Anliegen oder Fragen rund um den Einsatz melden. Diese Maßnahme dient der transparenten Kommunikation und soll den Informationsfluss zwischen Polizei und Bevölkerung verbessern.
Medienvertreter erreichen die Polizei Münster außerdem unter der Telefonnummer 0251 275-1010 sowie per E-Mail an pressestelle.muenster@polizei.nrw.de. Die Polizei stellt auf diese Weise sicher, dass sowohl Öffentlichkeit als auch Presse umfassend informiert werden.
Hintergrund des Einsatzes
Der Castortransport von Jülich nach Ahaus ist Teil der bundesweiten Verbringung und Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle. Aufgrund der besonderen Gefahrenlage sind umfangreiche polizeiliche Schutzmaßnahmen notwendig. Die Polizei koordiniert den Einsatz in enger Zusammenarbeit mit weiteren Sicherheitsbehörden, um Gefährdungen durch mögliche Störungen oder Protestaktionen zu minimieren.
Regionale Bedeutung und Sicherheitsvorkehrungen
Die Transportstrecke durch die Regionen Jülich und Ahaus ist für die Bevölkerung von hoher Bedeutung, da hier eine erhöhte Aufmerksamkeit für Sicherheit und Ordnung erforderlich ist. Die Polizei setzt dabei auf bewährte Einsatzkonzepte und eine enge Abstimmung mit lokalen Behörden und Einsatzkräften.
Der Einsatz wird voraussichtlich mehrere Tage andauern, bis der Transport sicher am Zielort in Ahaus angekommen ist und die erforderlichen Sicherungsmaßnahmen abgeschlossen sind.
Informationen für die Bevölkerung
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Verständnis für mögliche Verkehrsbehinderungen und Sicherheitskontrollen entlang der Transportstrecke. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten und sich bei Fragen oder Unsicherheiten an das eingerichtete Bürgertelefon zu wenden.
Die Polizei betont, dass die Sicherheit aller Beteiligten höchste Priorität hat und alle Maßnahmen darauf ausgerichtet sind, den Transport sicher durchzuführen.

