Am Freitagabend, den 13. März 2026, stoppte die Polizei in Münster eine 34-jährige Fahrzeugführerin, nachdem diese zuvor mit ihrem Auto gegen zwei geparkte Pkw gefahren war und sich anschließend unerlaubt vom Unfallort entfernt hatte. Die Frau stand mutmaßlich unter Alkoholeinfluss und verhielt sich während der anschließenden Kontrolle gegenüber den Beamten aggressiv und widersetzte sich deren Maßnahmen.
Unfall auf der Hammer Straße – Fahrerflucht durch die 34-Jährige
Nach den bisherigen Erkenntnissen befuhr die Münsteranerin die Hammer Straße in stadteinwärtiger Richtung. Auf Höhe der Tom-Rink-Straße kollidierte sie mit zwei am rechten Fahrbahnrand auf ausgewiesenen Parkflächen abgestellten Fahrzeugen. Statt anzuhalten und sich um die entstandenen Schäden zu kümmern, setzte sie ihre Fahrt fort und entfernte sich vom Unfallort.
Polizeikontrolle auf der Friedrich-Ebert-Straße
Die Polizei konnte die Frau wenig später auf der Friedrich-Ebert-Straße anhalten. Das Fahrzeug wies erhebliche Beschädigungen auf, unter anderem fehlte am rechten Vorderrad der Reifen. Die Beamten bemerkten bei der Fahrzeugführerin deutlichen Alkoholgeruch. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp zwei Promille, was auf eine erhebliche Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit hinweist.
Widerstand gegen Polizeibeamte
Während der Kontrolle zeigte sich die 34-Jährige zunehmend aggressiv und widersetzte sich mehrfach den Anweisungen der Polizisten. Sie versuchte, sich von der Örtlichkeit zu entfernen und schubste dabei die Beamten weg. Aufgrund ihres Verhaltens wurde sie von den Einsatzkräften zu Boden gebracht, wo sie sich weiterhin körperlich zur Wehr setzte.
Weitere Maßnahmen und Ermittlungen
Auf der Polizeiwache wurde der Frau durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen, um den genauen Alkoholwert festzustellen und weitere Beweismittel zu sichern. Zudem stellten die Beamten ihren Führerschein sicher. Die Ermittlungen richten sich nun gegen die 34-Jährige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Kooperation nach vorangegangenem Widerstand
Im weiteren Verlauf zeigte sich die Beschuldigte kooperativ und entschuldigte sich mehrfach für ihr Verhalten gegenüber den Einsatzkräften. Die Polizei Münster setzt die Ermittlungen fort und bereitet die entsprechenden Strafverfahren vor.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei Münster bittet Zeugen, die den Unfall oder das Verhalten der Frau beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 0251 275-1010 oder per E-Mail an pressestelle.muenster@polizei.nrw.de zu melden.

