Nordhorn. Die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim hat Vertreter der Ahmadiyya Muslim Jamaat-Gemeinde zu einem Besuch im Polizeikommissariat Nordhorn empfangen. Ziel des Treffens war es, die bestehende Zusammenarbeit zu vertiefen und den interreligiösen Dialog zu fördern. Die Begegnung unterstrich die Bedeutung eines offenen Austauschs zwischen Sicherheitsbehörden und religiösen Gemeinschaften in der Region.
Begrüßung und Teilnehmer
Die Gäste wurden von der Leiterin des Polizeikommissariats Nordhorn, Frau Bruns, willkommen geheißen. Zu den Besuchern zählten unter anderem der Imam der Gemeinde, Jazib Ahmad Aziz, sowie Rizwan Ranjah, der als Beauftragter für den interreligiösen Dialog fungiert. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat-Gemeinde ist mit ihrer Sadiq-Moschee in der Sachsenstraße in Nordhorn ansässig und engagiert sich aktiv für gesellschaftlichen Dialog und friedliches Zusammenleben.
Schwerpunkt Jugendarbeit
Ein zentraler Aspekt des Treffens war die Jugendarbeit. Im gemeinsamen Austausch wurde erörtert, wie Kinder und Jugendliche frühzeitig erreicht und gestärkt werden können. Dabei ging es insbesondere darum, junge Menschen für gesellschaftliche Verantwortung zu sensibilisieren und ein respektvolles Miteinander zu fördern. Die Polizei brachte in diesem Zusammenhang präventive Ansätze und Angebote ein, die durch den Präventionsbeamten Jörg Reurik vertreten wurden.
Prävention und gegenseitiges Verständnis
Darüber hinaus wurden Themen wie Präventionsarbeit und gegenseitiges Verständnis intensiv diskutiert. Die Polizeiinspektion betonte die Bedeutung eines offenen Dialogs mit religiösen Gemeinschaften, um Vorurteile abzubauen und das Vertrauen zwischen Bevölkerung und Sicherheitsbehörden zu stärken. Die Zusammenarbeit mit der Ahmadiyya Muslim Jamaat-Gemeinde wird als wichtiger Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt gesehen.
Fortsetzung der Kooperation
Die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim begrüßt den fortlaufenden Austausch mit der Gemeinde und plant, die Kooperation weiter auszubauen. Die regelmäßigen Treffen sollen dazu beitragen, gemeinsame Ziele zu verfolgen und Herausforderungen im Bereich der Prävention und Integration gemeinsam anzugehen.
Gesellschaftlicher Dialog als Fundament
Die Begegnung in Nordhorn zeigt exemplarisch, wie Polizei und religiöse Gemeinschaften zusammenwirken können, um den gesellschaftlichen Dialog zu fördern. Insbesondere die Einbindung junger Menschen in solche Prozesse wird als Schlüssel für ein friedliches Zusammenleben betrachtet.
Mit dem Besuch unterstreichen beide Seiten ihr Engagement, Brücken zu bauen und gemeinsam an einer sicheren und toleranten Gesellschaft zu arbeiten.

