Am 23. März 2026 hat die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis an verschiedenen Messstellen in Lüdenscheid, Kierspe, Halver und Hemer Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Ziel der Maßnahmen war es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Geschwindigkeitsüberschreitungen zu ahnden.
Übersicht der Messstellen und Ergebnisse
Insgesamt wurden fünf unterschiedliche Messstellen eingerichtet, an denen sowohl Radar- als auch ESO-Messverfahren zum Einsatz kamen. Die Kontrollen erstreckten sich über unterschiedliche Zeiträume am Vormittag und Mittag. Dabei wurden insgesamt mehrere tausend Fahrzeuge gemessen.
Die erste Messstelle befand sich in Lüdenscheid-Brügge auf der Halverstraße. Dort wurden zwischen 7:32 Uhr und 9:30 Uhr 680 Fahrzeuge erfasst. Von diesen wurden 13 Fahrer mit einem Verwarngeld belegt, drei weitere erhielten Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Der höchste gemessene Wert lag bei 75 km/h, erlaubt sind dort 50 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften.
In Kierspe auf der Fritz-Linde-Straße wurden zwischen 10:27 Uhr und 11:00 Uhr neun Fahrzeuge gemessen. Hier gab es keine Verstöße, der höchste Wert betrug 35 km/h bei erlaubten 30 km/h.
Eine weitere Messung erfolgte in Halver auf der Straße Langenscheid. Zwischen 11:28 Uhr und 12:41 Uhr wurden 90 Fahrzeuge kontrolliert. Neun Fahrer erhielten Verwarngelder, eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wurde ausgestellt. Die höchste Geschwindigkeit lag bei 49 km/h, erlaubt sind 30 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften.
Kontrollen außerhalb geschlossener Ortschaften
In Hemer-Landhausen auf der Landhauser Heide überwachte die Polizei von 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr mit dem ESO-Messsystem den Verkehr. Hier wurden 843 Fahrzeuge gemessen, 47 Fahrer erhielten Verwarngelder, 16 weitere Ordnungswidrigkeitenanzeigen wurden ausgestellt. Die höchste gemessene Geschwindigkeit lag bei 88 km/h, erlaubt sind 60 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften.
Auf der Landesstraße 528 bei Kierspe-Hölterhaus fand die längste Messung statt, von 7:49 Uhr bis 12:00 Uhr. Hier wurden 940 Fahrzeuge erfasst. 36 Fahrer wurden mit Verwarngeldern belegt, 13 erhielten Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Die höchste Geschwindigkeit lag bei 111 km/h, erlaubt sind 70 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften.
Keine Fahrverbote verhängt
Bei allen Messungen wurden trotz der teils erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen keine Fahrverbote ausgesprochen. Die Polizei betont, dass die Kontrollen Teil der Verkehrssicherheitsarbeit seien und appelliert an die Verkehrsteilnehmer, sich an die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten, um Unfälle zu vermeiden.
Die Kreispolizeibehörde weist darauf hin, dass auch künftig mit weiteren Geschwindigkeitskontrollen in der Region zu rechnen ist, um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen.

