Am Freitag, dem 20. März 2026, führte die Polizei Hagen einen gezielten Schwerpunkteinsatz im Bereich des Hauptbahnhofs sowie in den angrenzenden Stadtteilen Altenhagen und Wehringhausen durch. Ziel der Maßnahme war es, die Präsenz der Einsatzkräfte zu erhöhen und gezielt gegen Straßen- und Rauschgiftkriminalität vorzugehen. Die Polizei setzte dabei verstärkt auf sichtbare Fußstreifen und wiederholte Kontrollen in öffentlichen Verkehrsmitteln.
Verstärkte Fußstreifen und Präsenz in Bussen
Im Rahmen des Einsatzes waren die Beamten mehrfach zu Fuß unterwegs, um in den relevanten Bereichen direkt vor Ort präsent zu sein. Zusätzlich fuhren sie mehrfach mit Linienbussen, um auch in öffentlichen Verkehrsmitteln eine sichtbare Polizeipräsenz zu gewährleisten. Diese Maßnahmen sollen das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger stärken und potenzielle Straftäter abschrecken.
Drogenfund in Wehringhausen
In Wehringhausen, genauer gesagt in der Unterführung zwischen der Augustastraße und dem Bodelschwinghplatz, fiel den Einsatzkräften ein 17-jähriger Jugendlicher auf, der bereits aus früheren Einsätzen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz bekannt ist. Als der Minderjährige die Polizei bemerkte, versuchte er offenbar, Drogen zu schlucken. Die Beamten konnten dies verhindern und stellten bei der Kontrolle 15 sogenannte Bubbles sicher, bei denen es sich vermutlich um Heroin oder Kokain handelt. Der Jugendliche wurde vorläufig festgenommen und wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln angezeigt.
Kontrolle eines E-Scooters am ZOB
Am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) wurde ein 23-jähriger Mann kontrolliert, der mit einem E-Scooter ohne gültiges Versicherungskennzeichen unterwegs war. Die Polizei stellte fest, dass für das Fahrzeug keine Pflichtversicherung bestand. Nach der Untersagung der Weiterfahrt reagierte der Mann mit einer lautstarken Beleidigung in französischer Sprache gegenüber den Einsatzkräften. Im weiteren Verlauf der Kontrolle versuchte er, seine Äußerung zu relativieren. Gegen ihn wurden Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Versicherungsschutz und wegen Beleidigung gefertigt. Der E-Scooter wurde sichergestellt, und der Mann des Platzes verwiesen.
Weitere Verstöße gegen das Konsumcannabisgesetz
Während der Fußstreifen stellten die Beamten zudem drei Verstöße gegen das Konsumcannabisgesetz fest. Auf dem Bahnhofsvorplatz sowie an den Bussteigen wurden Personen beim Konsum von Marihuana angetroffen. Bei einem Heranwachsenden wurde zudem eine illegale Vape sichergestellt, die im Zusammenhang mit Verstößen gegen die Abgabenordnung beziehungsweise Steuerhehlerei stand. Die Polizei fertigte entsprechende Anzeigen.
Fazit des Einsatzes
Der Schwerpunkteinsatz am 20. März zeigte erneut, dass die verstärkte Präsenz der Polizei in Brennpunkten wie dem Hauptbahnhof und den angrenzenden Stadtteilen ein wichtiges Mittel zur Bekämpfung von Straßen- und Rauschgiftkriminalität ist. Durch die Kombination von Fußstreifen, Kontrollen in öffentlichen Verkehrsmitteln und gezielten Maßnahmen konnten mehrere Verstöße aufgedeckt und entsprechende Strafanzeigen gefertigt werden. Die Polizei Hagen setzt auch weiterhin auf solche Einsätze, um die Sicherheit in der Stadt zu erhöhen und Straftaten vorzubeugen.

