Am Abend des 16. Juli 2025 ereignete sich in einem Supermarkt am Scheideweg in Gelsenkirchen ein Überfall, bei dem drei bislang unbekannte maskierte Täter die Angestellten bedrohten. Die Polizei Gelsenkirchen sucht seitdem mit Bildern aus einer Überwachungskamera nach den Tatverdächtigen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Überfall mit Waffenbedrohung
Gegen 21 Uhr betraten zwei der Täter den Supermarkt und forderten unter Vorhalt eines Messers die Kassiererin auf, die Kasse zu öffnen. Währenddessen näherte sich ein dritter Tatverdächtiger einer weiteren Mitarbeiterin des Geschäfts und bedrohte sie mit einem eingeschalteten Elektroschocker. Er verlangte von ihr, die Zugangstür zum Tresor zu öffnen.
Trotz der Bedrohung verließen die Täter den Supermarkt anschließend ohne Beute. Über die genaue Höhe eines möglichen Diebstahls oder weitere Folgen des Überfalls liegen derzeit keine Informationen vor.
Ermittlungen und Öffentlichkeitsfahndung
Die Polizei Gelsenkirchen hat nach dem Vorfall umfangreiche Ermittlungen eingeleitet und sämtliche bekannten Spuren verfolgt. Da diese Maßnahmen bislang nicht zur Identifizierung der Täter führten, wurde auf Anordnung des Amtsgerichts Essen die Veröffentlichung von Bildern aus einer Überwachungskamera genehmigt.
Die Aufnahmen zeigen die Tatverdächtigen vor dem Überfall. Die Polizei hofft, dass durch die öffentliche Fahndung Personen auf die Täter aufmerksam werden und Hinweise zu deren Identität geben können.
Hinweise erbeten
Zeugen oder Personen, die die abgebildeten Männer erkennen oder sonstige sachdienliche Hinweise zum Überfall geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Gelsenkirchen zu melden. Die Kontaktmöglichkeiten sind das Kriminalkommissariat 21 unter der Rufnummer 0209 365 8120 sowie die Kriminalwache unter 0209 365 8240.
Die veröffentlichten Bilder der Gesuchten sind zudem im Fahndungsportal der Polizei Nordrhein-Westfalen abrufbar.
Polizeiliche Maßnahmen und Ausblick
Die Ermittler setzen weiterhin auf Hinweise aus der Bevölkerung, um die Tatverdächtigen zu identifizieren und zur Verantwortung zu ziehen. Die Polizei betont, dass trotz der Veröffentlichung der Bilder weiterhin keine gesicherten Erkenntnisse über die Identität der Täter vorliegen.
Die Öffentlichkeit wird gebeten, bei der Wahrnehmung verdächtiger Personen oder Aktivitäten im Bereich des Scheidewegs erhöhte Aufmerksamkeit walten zu lassen und die Polizei bei der Aufklärung zu unterstützen.

