Am 22. März 2026 veranstalteten die Polizei- Autobahn- und Bezirksreviere Ratzeburg und Bad Oldesloe eine Präventionskampagne für Wohnmobile und Wohnwagengespanne in den Gemeinden Elmenhorst im Kreis Herzogtum Lauenburg und Hammoor im Kreis Stormarn. Die Aktion richtete sich an Campingbegeisterte und fand erstmals zeitgleich an zwei Standorten statt.
Wiegen und Beratung vor Beginn der Campingsaison
Zwischen 11:00 und 16:00 Uhr hatten Besitzer von Wohnmobilen und Wohnwagengespannen die Möglichkeit, ihre Fahrzeuge kostenlos wiegen zu lassen. Ziel war es, die tatsächlichen Gewichte der Fahrzeuge und Anhänger zu ermitteln und auf mögliche Überladungen oder falsche Beladungen aufmerksam zu machen. Die Polizeidirektion Ratzeburg stellte hierzu zwei Präventionsbeamte ab, die vor Ort umfassend zu den Themen Gewichtsverteilung, Ladungssicherung und Fahrzeugtechnik berieten.
Gefahren durch Überladung und falsche Beladung
Die Polizei macht deutlich, dass Überladung und unsachgemäße Beladung von Wohnmobilen und Wohnwagengespannen das Fahrverhalten negativ beeinflussen können. Dies erhöht das Unfallrisiko im Straßenverkehr erheblich. Die Kampagne soll daher nicht nur das Bewusstsein für diese Risiken schärfen, sondern auch praktische Hinweise zur sicheren Beladung geben.
Positive Resonanz und zahlreiche Teilnehmer
Insgesamt folgten 111 Wohnmobile und Wohnwagengespanne der Einladung zur Kampagne. Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, ihre Fahrzeuge überprüfen zu lassen und sich fachkundig beraten zu lassen. Viele erhielten wertvolle Tipps und Verbesserungsvorschläge, um sicherer in die bevorstehende Campingsaison zu starten.
Zusammenarbeit der Polizeidirektionen
Die gemeinsame Aktion der Polizei- Autobahn- und Bezirksreviere Ratzeburg und Bad Oldesloe zeigt die Bedeutung von Präventionsarbeit im Bereich der Verkehrssicherheit. Durch die Kooperation konnten an zwei Standorten gleichzeitig viele Verkehrsteilnehmer erreicht und sensibilisiert werden.
Ausblick und Bedeutung für die Region
Mit der Kampagne setzt die Polizeidirektion Ratzeburg ein Zeichen für mehr Sicherheit auf den Straßen in Schleswig-Holstein, insbesondere im Hinblick auf die steigende Zahl von Campingfahrzeugen in der Region. Die Aktion soll auch in Zukunft als regelmäßiges Angebot etabliert werden, um die Verkehrssicherheit kontinuierlich zu verbessern.
Weitere Informationen und Kontakt
Bei Fragen zur Kampagne oder zur Ladungssicherung können sich Interessierte an die Polizeidirektion Ratzeburg wenden. Die Stabsstelle Presse ist telefonisch unter 04156/29545 oder per E-Mail an Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de erreichbar.

