Am späten Abend des 23. März 2026 wurde die Polizei zu einer Messerstecherei am Parkplatz zum Friedwald im Bereich des Sternhauses in Wolfenbüttel gerufen. Nach bisherigen Erkenntnissen waren mehrere Personen an der Auseinandersetzung beteiligt. Die Ermittlungen dauern an, die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Ermittlungen am Tatort und Verletzter im Krankenhaus
Gegen 22:00 Uhr ging ein Notruf bei der Polizei ein. Vor Ort konnten die Einsatzkräfte drei Männer im Alter zwischen 17 und 23 Jahren antreffen, die möglicherweise mit der Tat in Verbindung stehen. Eine genaue Motivlage ist aktuell noch nicht bekannt. Bereits vor dem Notruf wurde eine weitere Person mit schweren Messerstichen verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Verletzungen waren erheblich, eine Lebensgefahr bestand zu diesem Zeitpunkt.
Polizeihubschrauber unterstützt Fahndung
Im Zuge der Fahndung setzte die Polizei auch einen Hubschrauber ein. Dabei konnte im angrenzenden Waldgebiet eine weitere Person festgestellt werden, die ebenfalls in einem möglichen Zusammenhang mit der Tat steht. Die Polizei hat eine Tatortgruppe zur Spurensicherung hinzugezogen, um den Vorfall umfassend aufzuklären.
Zeugenaufruf der Polizei
Die Polizei bittet Personen, die sachdienliche Hinweise zu der Messerstecherei geben können, sich zu melden. Dies ist besonders wichtig, da die genauen Umstände und der Ablauf der Auseinandersetzung noch unklar sind. Hinweise können telefonisch bei der Polizei Salzgitter unter der Nummer 05341 1897-0 abgegeben werden.
Weitere Maßnahmen und Ermittlungen
Die Polizeiinspektion Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel führt die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Die Beteiligten werden derzeit befragt, um den Tathergang zu rekonstruieren und mögliche Hintergründe zu ermitteln. Die Polizei betont, dass zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Details zum Motiv oder zur Tat bekannt sind.
Öffentliche Sicherheit und Prävention
Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, bei ähnlichen Vorfällen umgehend die Polizei zu informieren und sich nicht selbst in Gefahr zu bringen. Die Sicherheit in der Region hat für die Polizei höchste Priorität, weshalb intensive Ermittlungen und Präventionsmaßnahmen fortgesetzt werden.
Die Polizei wird weitere Informationen bekanntgeben, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

