Der Verkehrsdienst der Polizei Aachen hat in den vergangenen Tagen umfangreiche Kontrollen im Straßenverkehr der StädteRegion durchgeführt. Mit dem Ziel, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, wurden sowohl Geschwindigkeitsmessungen als auch Überprüfungen von Hauptuntersuchungen und Streckenverboten für Motorräder durchgeführt. Dabei fielen zahlreiche Verkehrsteilnehmende durch Verstöße auf.
Geschwindigkeitskontrollen in Stolberg und der Nordeifel
Am Donnerstagvormittag, dem 19. März 2026, führte die Polizei in der Sebastianusstraße in Stolberg eine Geschwindigkeitsmessung durch. Von insgesamt 377 gemessenen Fahrzeugen überschritten 53 die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Besonders auffällig waren sieben Fahrzeuge, die um mehr als 16 km/h zu schnell unterwegs waren und deshalb ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet bekamen. Ein Autofahrer wurde mit 107 km/h gemessen, was eine Überschreitung von 57 km/h darstellt und ein Fahrverbot nach sich ziehen kann.
Am Samstag kontrollierte eine Motorradstreife den Verkehr in der Nordeifel. Dabei wurden zwei Fahrzeuge festgestellt, deren Hauptuntersuchungstermin überschritten war. Zudem missachteten sechs Motorradfahrende das bestehende Streckenverbot auf der L128.
Präventive Gespräche und weitere Kontrollen am Sonntag
Am Sonntag war die Motorradstreife erneut in der Nordeifel unterwegs, insbesondere im Bereich der Jugendherberge Rurberg. Neben präventiven Gesprächen mit Motorradfahrenden, die von den Einsatzkräften überwiegend positiv aufgenommen wurden, fanden weitere Geschwindigkeitsmessungen statt. Insgesamt wurden 12 Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit registriert, darunter zwei Motorräder und zehn Pkw.
Die Polizei überwachte außerdem das Durchfahrtverbot für Motorräder auf der L128 bei Simmerath-Steckenborn. Hierbei wurden 19 Verstöße festgestellt, die mit einem Verwarngeld geahndet wurden.
Hohe Anzahl an Geschwindigkeitsverstößen auf der L128 bei Einruhr
Im Verlauf des Sonntags führte die Polizei auf der L128 oberhalb von Einruhr eine weitere Geschwindigkeitsmessung durch. Von 918 gemessenen Fahrzeugen waren 85 zu schnell unterwegs. Elf dieser Überschreitungen lagen über 16 km/h, was Ordnungswidrigkeitenverfahren zur Folge hatte. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 106 km/h bei einem Motorrad und 97 km/h bei einem Pkw, wobei die zulässige Höchstgeschwindigkeit 50 km/h beträgt. Für beide Fahrzeugführer droht ein Fahrverbot.
Verkehrssicherheit bleibt im Fokus der Polizei
Die Polizei Aachen weist darauf hin, dass unangepasste und überhöhte Geschwindigkeit weiterhin eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle ist. Besonders bei Unfällen mit schwer verletzten oder getöteten Personen spielt die Geschwindigkeit eine entscheidende Rolle, da sie den Bremsweg verlängert, den Kontrollverlust begünstigt und die Unfallfolgen verschärft.
Um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen, führt der Verkehrsdienst der Polizei Aachen nahezu täglich Geschwindigkeitsmessungen an unterschiedlichen Orten in der StädteRegion durch. Dabei wird auch verstärkt auf die Einhaltung von Streckenverboten und die Überprüfung der Fahrzeugtauglichkeit geachtet.
Appell an Verkehrsteilnehmende
Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmenden, sich an die geltenden Verkehrsregeln zu halten und verantwortungsvoll zu fahren. Besonders Motorradfahrende werden gebeten, die geltenden Streckenverbote zu beachten, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisten.
Die Kontrollen und präventiven Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Zahl der Verkehrsunfälle und deren Folgen zu reduzieren. Die Polizei setzt dabei auf konsequentes Vorgehen und die Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmenden.

