Im Kurpark von Bad Krozingen sind in den vergangenen Tagen vermehrt tote Krähen aufgefunden worden. Passanten hatten am Donnerstag und Freitag, 20. März 2026, beobachtet, dass einige der Vögel aus den Bäumen fielen und einen benebelten Eindruck machten, bevor sie verendeten. Die örtlichen Behörden reagieren nun mit Ermittlungen, um die Hintergründe des Vorfalls zu ermitteln.
Beobachtungen und erste Untersuchungen
Die Krähen hielten sich derzeit in großer Zahl in den Bäumen des Kurparks auf. Am ersten Tag wurde ein totes Tier gefunden, am darauffolgenden Tag waren es bereits zwei. Die Polizei, die auch für Tierschutz zuständig ist, hat den Fall aufgenommen und ein veterinärmedizinisches Gutachten in Auftrag gegeben. Die erste Untersuchung ergab, dass das untersuchte Tier keine offensichtlichen äußeren Verletzungen aufwies und nicht beschossen wurde.
Unklare Todesursache – Vergiftungsverdacht nicht ausgeschlossen
Ob die Krähen durch eine Vergiftung zu Tode kamen, ist derzeit noch unklar. Es wird geprüft, ob die Tiere möglicherweise verdorbene Lebensmittel aufgenommen haben könnten oder ob eine gezielte Vergiftung vorliegt. Auch eine natürliche Erkrankung als Todesursache wird in Betracht gezogen. Die Ermittlungen hierzu dauern an und sollen weitere Klarheit bringen.
Empfehlungen für die Bevölkerung
Die Polizei bittet die Bevölkerung, bei Funden von toten oder auffällig agierenden Tieren vorsichtig zu sein und diese nicht mit bloßen Händen anzufassen. Verdächtige Beobachtungen sollten umgehend dem nächstgelegenen Polizeirevier gemeldet werden, um eine schnelle Reaktion und Untersuchung zu ermöglichen.
Vogelschutz und weitere Maßnahmen
Da Krähen häufig in städtischen Parks und Grünanlagen vorkommen, ist die Situation auch aus Sicht des Tierschutzes von Bedeutung. Die Behörden prüfen, ob weitere Schutzmaßnahmen oder Warnhinweise für die Bevölkerung erforderlich sind. Bis zur Klärung der Todesursache werden verstärkte Kontrollen im Kurpark durchgeführt.
Die Polizei Freiburg hält die Öffentlichkeit über den Fortgang der Ermittlungen auf dem Laufenden. Die genaue Ursache für das Krähensterben bleibt vorerst offen, weshalb eine vorsichtige und abwartende Haltung empfohlen wird.

