Im Rahmen routinemäßiger Verkehrskontrollen hat die Polizei Coesfeld am vergangenen Wochenende mehrere Fahrer angehalten, die unter dem Einfluss berauschender Mittel standen. Die Einsätze fanden in Senden, Nottuln und am Autohof Am Dorn statt. Die Beamten reagierten konsequent und leiteten entsprechende Verfahren ein.
Kontrolle bei Nottulner Fahrer mit positivem Drogenvortest
Am Samstag, den 28. März 2026, gegen 13:45 Uhr wurde ein 25-jähriger Autofahrer aus Nottuln bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle am Abzweig Am Dorn/Brock angehalten. Aus dem Fahrzeug war starker Cannabis-Geruch wahrzunehmen. Ein freiwillig durchgeführter Drogenvortest ergab einen positiven Befund. Daraufhin wurde der Fahrer zur Polizeiwache gebracht, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Die Beamten untersagten dem Mann die Weiterfahrt und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.
Junger Fahrer aus Senden mit Cannabis und Amphetaminen am Steuer
Am Sonntag, den 29. März 2026, stoppte eine Streifenwagenbesatzung gegen 18:25 Uhr einen 19-jährigen Fahrer aus Senden an der Gartenstraße. Grund für die Kontrolle war das Nichtanlegen des Sicherheitsgurts. Ein freiwilliger Drogenvortest verlief positiv auf Cannabis und Amphetamine. Zusätzlich wurde der Fahrer angezeigt, nachdem er eine Polizistin beleidigte und sie als „Vollidiot“ bezeichnete. Auch ihm wurde die Weiterfahrt untersagt und ein Verfahren eingeleitet.
Lkw-Fahrer aus Polen unter Alkoholeinfluss am Autohof Am Dorn
Bereits am Samstag gegen 16:00 Uhr kontrollierte die Polizei einen 46-jährigen Lkw-Fahrer aus Polen am Autohof Am Dorn. Ein Zeuge hatte den Fahrer beobachtet, der mit geschlossenen Vorhängen in der Fahrerkabine an ihm vorbeifuhr und anschließend beim Aussteigen schwankte. Ein Alkoholtest bestätigte den Verdacht, sodass der Fahrer zur Polizeiwache gebracht wurde, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Er musste eine Sicherheitsleistung zur Sicherung des Strafverfahrens hinterlegen und durfte nicht weiterfahren.
Polizeiliche Maßnahmen und weitere Ermittlungen
Die Polizei Coesfeld betont, dass die Kontrollen Teil der regelmäßigen Maßnahmen zur Verkehrssicherheit sind. Das Fahren unter dem Einfluss berauschender Mittel stellt eine erhebliche Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer dar. Die betroffenen Fahrer sehen sich nun mit Ermittlungsverfahren konfrontiert, die je nach Befund zu Führerscheinentzug und weiteren Sanktionen führen können.
Appell an Verkehrsteilnehmer
Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, sich verantwortungsbewusst zu verhalten und auf den Konsum von Drogen und Alkohol vor und während der Fahrt zu verzichten. Die Sicherheit im Straßenverkehr hat oberste Priorität, um Unfälle und Gefährdungen zu vermeiden.
Weitere Informationen und Rückfragen nimmt die Pressestelle der Polizei Coesfeld unter den bekannten Kontaktdaten entgegen.

