In der Nacht zum Donnerstag wurde gegen 2:45 Uhr ein Brand in einem leerstehenden Gebäude der ehemaligen Kurklinik in der Fürstenbergstraße in Bad Rippoldsau-Schapbach gemeldet. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei rückten daraufhin umgehend zum Einsatzort aus.
Brandherd in der Tiefgarage
Die ersten eintreffenden Kräfte stellten fest, dass der Brand im Bereich der Tiefgarage des Gebäudekomplexes ausgebrochen war. Durch die Flammen wurden angrenzende Gebäudeteile in Mitleidenschaft gezogen, wodurch sich das Feuer weiter ausbreiten konnte. Die Feuerwehr begann sofort mit den Löscharbeiten, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Keine Verletzten, Sachschaden im unteren fünfstelligen Bereich
Glücklicherweise befand sich zum Zeitpunkt des Brandes niemand in dem leerstehenden Objekt, sodass keine Personen verletzt wurden. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden im unteren fünfstelligen Eurobereich. Die genaue Schadenshöhe wird noch ermittelt.
Vorsorgliche Warnung für Anwohner
Um die Bevölkerung zu schützen, wurde über das Warnsystem MOWAS eine Meldung herausgegeben, in der die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert wurden, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Diese Warnung wurde einige Stunden später wieder aufgehoben, nachdem keine akute Gefahr mehr bestand.
Ermittlungen zur Brandursache dauern an
Nach aktuellem Stand deuten erste Hinweise darauf hin, dass es sich bei dem Feuer möglicherweise um eine vorsätzliche Tat handelt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden.
Hinweise erbeten
Personen, die im Bereich der ehemaligen Kurklinik verdächtige Fahrzeug- oder Personenbewegungen wahrgenommen haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Pforzheim unter der Telefonnummer 07231-186 4444 zu melden. Die Polizei ist an allen Hinweisen interessiert, um den Hergang des Brandes aufzuklären.
Fazit
Der nächtliche Brand in dem leerstehenden Gebäude der Kurklinik hat die Einsatzkräfte vor Ort gefordert, konnte jedoch ohne Personenschäden gelöscht werden. Die Ermittlungen zur Ursache sind noch nicht abgeschlossen, weshalb weiterhin Vorsicht geboten ist und die Bevölkerung um Mithilfe gebeten wird.

