Am Samstag, den 14. März 2026, wurde ein 68-jähriger Mann auf dem Parkplatz des Edeka-Marktes an der Borkener Straße in Coesfeld Opfer eines Betrugs. Gegen 12:00 Uhr wurde der Mann von einem unbekannten Täter angesprochen, der um eine Spende für Gehörlose und Beeinträchtigte bat. Der Senior zeigte sich zunächst spendabel und wollte 20 Euro in bar geben.
Unbekannter Täter lehnt Barzahlung ab
Der unbekannte Mann lehnte die Barspende jedoch ab und gab an, dass nur Überweisungen akzeptiert würden. Daraufhin übergab der 68-Jährige seine EC-Karte an den Täter, der diese an sein Mobiltelefon hielt. Anschließend gab der Senior seine PIN ein, um die vermeintliche Spende zu tätigen.
Unerwartet hohe Abbuchung am nächsten Tag
Am folgenden Tag stellte der Geschädigte fest, dass nicht die geplanten 20 Euro, sondern ein Betrag von 2000 Euro von seinem Konto abgebucht worden war. Die Polizei weist darauf hin, dass diese Betrugsmasche bekannt ist: Täter zeigen den Opfern eine Summe vor, verschieben jedoch anschließend das Komma, um einen deutlich höheren Betrag abzubuchen.
Beschreibung des Tatverdächtigen
Der Täter konnte wie folgt beschrieben werden: männlich, zwischen 18 und 24 Jahre alt, mit dunklem, langem Haar, etwa 170 bis 175 cm groß, schlanke Statur und südeuropäisches Erscheinungsbild. Zudem fiel eine stotternde Sprache auf.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei Coesfeld bittet Zeugen oder Personen, die Hinweise zu dem Täter geben können, sich unter der Telefonnummer 02541-14201 zu melden. Die Ermittler warnen vor derartigen Betrugsversuchen und raten dazu, niemals EC-Karten und PIN an Fremde herauszugeben.
Vorsicht bei Spendenaufrufen auf Parkplätzen
Vor allem auf Supermarktparkplätzen kommt es immer wieder zu Betrugsversuchen, bei denen unter dem Vorwand von Spenden Geld ergaunert wird. Die Polizei rät, Spenden nur über offizielle Organisationen und Kanäle zu tätigen und bei persönlichen Ansprachen vorsichtig zu sein.
Zusammenfassung
Die aktuelle Tat in Coesfeld zeigt erneut die Gefahren solcher Betrugsmaschen auf. Opfer sollten im Zweifelsfall die Polizei informieren und keine sensiblen Daten oder Karten an unbekannte Personen übergeben. Die Ermittlungen dauern an.

