Am Sonntag, den 21. März, kam es gegen 18:00 Uhr auf der Kölner Straße in Ennepetal zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein alkoholisierter Fahrer in einen stehenden PKW prallte. Die Polizei stellte bei dem 36-jährigen Unfallverursacher aus Hagen einen Alkoholwert von über 1,6 Promille fest und leitete ein Strafverfahren ein.
Unfallhergang: Frontalzusammenstoß an roter Ampel
Nach bisherigen Erkenntnissen geriet der Fahrer eines VW aus Hagen nach links von seiner Fahrspur ab und kollidierte frontal mit einem Ford, der von einer 38-jährigen Ennepetalerin gelenkt wurde. Die Frau stand mit ihrem Fahrzeug an einer roten Ampel, als es zum Zusammenstoß kam.
Flucht und Rückkehr zur Unfallstelle
Unmittelbar nach dem Unfall entfernte sich der 36-Jährige zunächst von der Unfallstelle, ohne die erforderlichen Maßnahmen zur Schadensregulierung einzuleiten. Nach kurzer Zeit kehrte er jedoch zurück. Die Gründe für sein zunächst flüchtiges Verhalten sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Alkoholtest und weitere Maßnahmen
Im Rahmen der Unfallaufnahme ergab sich der Verdacht auf Alkoholeinfluss. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte diesen Verdacht mit einem Wert von über 1,6 Promille. Daraufhin wurde dem Fahrer eine Blutprobe entnommen, und sein Führerschein wurde sichergestellt.
Strafverfahren wegen Unfallflucht und Trunkenheit am Steuer
Die Polizei leitete ein Strafverfahren gegen den 36-Jährigen ein, unter anderem wegen Verkehrsunfallflucht und Fahrens unter Alkoholeinfluss. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang und den Umständen der Flucht dauern an.
Verkehrssicherheit und Prävention
Der Vorfall unterstreicht erneut die Gefahren, die von alkoholisierten Fahrzeugführern im Straßenverkehr ausgehen. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, sich verantwortungsbewusst zu verhalten und auf Alkohol am Steuer zu verzichten, um Unfälle zu vermeiden.
Polizeiliche Hinweise
Die Kreispolizeibehörde Ennepe-Ruhr-Kreis bittet Zeugen oder Personen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, sich unter der Telefonnummer 02333 9166-1200 zu melden. Die Polizei setzt ihre Ermittlungen fort, um den genauen Ablauf des Unfalls und die Hintergründe der Flucht zu klären.

