Am Sonntagabend, dem 15. März, kam es im Stadtteil Eicken in Mönchengladbach zu einem Polizeieinsatz, nachdem ein Mann aus seiner Wohnung heraus mit einem Luftgewehr geschossen hatte. Gegen 22:15 Uhr wurde die Polizei alarmiert, nachdem ein 24-jähriger Mann vor einem gegenüberliegenden Gebäude durch ein Projektil getroffen und leicht verletzt worden war.
Schüsse aus dem Fenster – Verletzter vor Ort
Nach Angaben der Einsatzkräfte befand sich der 24-Jährige zum Zeitpunkt des Vorfalls vor einem Mehrfamilienhaus, gegenüber der Wohnung des mutmaßlichen Schützen. Das Projektil traf ihn, wobei die Verletzungen als leicht eingestuft wurden. In der Nähe der Wohnung wurden zudem mehrere Einschusslöcher an einer Erdgeschosswohnung festgestellt, was auf mehrere abgegebene Schüsse hindeutet.
Polizei findet Luftgewehr – Täter geständig
Aufgrund von Zeugenaussagen suchten die Beamten die Wohnung des 49-jährigen Tatverdächtigen auf. Dort wurde der Mann angetroffen und befragt. Mit Unterstützung eines Diensthundes konnte im Garten des Mannes ein Luftgewehr aufgefunden werden. Im weiteren Verlauf gab der 49-Jährige zu, mit der Waffe auf das gegenüberliegende Gebäude geschossen zu haben. Eine entsprechende Genehmigung für den Umgang mit der Waffe lag nicht vor.
Ermittlungen und rechtliche Schritte
Die Kriminalpolizei sicherte vor Ort Spuren und nahm die Ermittlungen auf. Gegen den 49-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet, das sowohl die gefährliche Körperverletzung als auch Verstöße gegen das Waffengesetz umfasst. Das Luftgewehr wurde sichergestellt und wird als Beweismittel verwendet.
Polizeiliche Maßnahmen und Ausblick
Die Polizei weist darauf hin, dass der Umgang mit Waffen, auch mit Luftgewehren, strengen gesetzlichen Regelungen unterliegt. Das unbefugte Schießen aus einer Wohnung heraus stellt eine erhebliche Gefährdung für Dritte dar und kann strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Der Vorfall in Eicken wird weiterhin von der Kriminalwache untersucht, um den genauen Tatablauf und mögliche weitere Hintergründe zu klären.
Zum aktuellen Zeitpunkt liegen keine weiteren Informationen zu den Umständen des Vorfalls oder zum Zustand des verletzten 24-Jährigen vor. Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich zu melden.
Der Einsatz zeigt erneut die Bedeutung der Einhaltung von Waffengesetzen und die Gefahren, die von unsachgemäßem Umgang mit Waffen ausgehen können. Die Behörden betonen, dass der Schutz der öffentlichen Sicherheit höchste Priorität hat.

