In Hagen-Altenhagen versuchte am Donnerstagabend ein 30-jähriger Autofahrer, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen. Die Beamten des Verkehrsdienstes hatten den Mann zuvor mit Anhaltesignalen zum Stoppen aufgefordert, doch er setzte seine Fahrt zunächst fort. Erst an einer roten Ampel kam der Fahrer zum Stehen und konnte schließlich von den Einsatzkräften angehalten werden.
Geschwindigkeitsüberschreitung bei Kontrollmessung
Die Polizei führte gegen 20:45 Uhr Geschwindigkeitsmessungen auf der Alexanderstraße durch. Dabei fiel ein VW Passat auf, der mit 72 km/h unterwegs war, obwohl dort nur 50 km/h erlaubt sind. Die Beamten versuchten, den Fahrer anzuhalten, was dieser jedoch zunächst ignorierte. Die Verfolgung endete schließlich an der Kreuzung Alexanderstraße/Boeler Straße, als der Wagen an einer roten Ampel zum Stehen kam.
Kontrolle auf der Straße Darmsheide
Nachdem der Fahrer an der Ampel gestoppt hatte, folgten die Polizeibeamten dem Fahrzeug auf die angrenzende Straße Darmsheide, wo sie den Mann anhalten und kontrollieren konnten. Im Rahmen der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Der VW Passat war auf die Lebensgefährtin des Fahrers zugelassen.
Ermittlungen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis
Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren gegen den 30-Jährigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein. Zudem wurde eine Anzeige gegen die Halterin des Fahrzeugs erstattet, da sie das Fahren ohne Fahrerlaubnis geduldet haben soll. Weitere Details zu möglichen Folgen oder weiteren Ermittlungen wurden nicht bekanntgegeben.
Polizeiliche Maßnahmen und Hinweise
Die Polizei Hagen weist darauf hin, dass das Fahren ohne Führerschein eine Straftat darstellt und entsprechend verfolgt wird. Die Einsatzkräfte appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, sich an die Verkehrsregeln zu halten und Polizeikontrollen nicht zu ignorieren, um Gefahren für sich selbst und andere zu vermeiden.
Die Kontrolle in Hagen-Altenhagen zeigt erneut die Bedeutung von Verkehrskontrollen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zur Ahndung von Verstößen. Die Polizei wird auch weiterhin mit gezielten Maßnahmen auf Geschwindigkeitsüberschreitungen und andere Verkehrsdelikte reagieren.

