Am Montagabend wurde die Feuerwehr Mainz zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Bretzenheim alarmiert. Über den Notruf meldeten Anwohner eine starke Rauchentwicklung, die aus einem Fenster des Erdgeschosses drang. Daraufhin entsandte die Integrierte Leitstelle umgehend Einsatzkräfte beider Wachen der Berufsfeuerwehr sowie den Rettungsdienst zur Einsatzstelle.
Brand im Erdgeschoss schnell erkannt und bekämpft
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand die betroffene Wohnung im Erdgeschoss bereits in Vollbrand. Aus mehreren Stellen des Gebäudes drang dichter, schwarzer Rauch. Einige Bewohner hatten das Haus bereits verlassen, jedoch war unklar, ob sich noch Personen im Gebäude aufhielten. Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz begannen sofort mit der Brandbekämpfung im Innenangriff und kontrollierten die weiteren, verrauchten Wohnungen auf mögliche weitere Personen.
Nachalarmierung und umfassende Kontrolle
Aufgrund der unklaren Lage und der starken Rauchentwicklung wurden zusätzliche Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Bretzenheim nachgefordert. Insgesamt waren etwa 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei vor Ort. Nach wenigen Minuten konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Die anschließenden Nachlöscharbeiten zogen sich über rund zwei Stunden hin.
Keine Verletzten und vorübergehende Evakuierung
Bei der umfassenden Kontrolle aller Wohneinheiten wurden keine weiteren Personen im Gebäude gefunden. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Dennoch ist das gesamte Erdgeschoss durch den Rauch stark beschädigt und derzeit unbewohnbar. Die elf Bewohnerinnen und Bewohner der betroffenen Wohnungen konnten vorerst nicht zurückkehren.
Unterbringung der Betroffenen sichergestellt
Der Eigentümer des Hauses kümmerte sich um eine provisorische Unterbringung der betroffenen Personen. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst standen während des Einsatzes für eventuelle medizinische Notfälle bereit, mussten aber keine Verletzten versorgen.
Fazit und weitere Maßnahmen
Der Einsatz verdeutlicht die schnelle und koordinierte Reaktion der Mainzer Feuerwehr und der unterstützenden Kräfte bei einem Wohnungsbrand in einem dicht besiedelten Bereich. Die Brandursache ist bislang nicht bekannt und Gegenstand weiterer Ermittlungen. Die Bewohner müssen voraussichtlich für längere Zeit auf eine Rückkehr in ihre Wohnungen verzichten, bis die Schadensbehebung abgeschlossen ist.
Die Feuerwehr Mainz weist in diesem Zusammenhang erneut auf die Bedeutung von Rauchmeldern und vorsorglichen Brandschutzmaßnahmen hin, um Gefahren frühzeitig zu erkennen und Menschenleben zu schützen.

