Am Abend des 26. März kam es in Essen-Altenessen-Süd zu einem Wohnungsbrand in einer Erdgeschosswohnung im Palmbuschweg. Gegen 21:20 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr durch aufmerksame Zeugen alarmiert, die das Feuer bemerkten und den Notruf wählten.
Feuerwehr bringt Brand unter Kontrolle
Die schnell eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den Brand in der Wohnung eines 45-jährigen Mannes rasch unter Kontrolle bringen. Die Bewohner des Mehrfamilienhauses wurden unverzüglich in Sicherheit gebracht. Insgesamt befanden sich 13 Personen im Gebäude, von denen zwei, darunter ein einjähriges Kind, mit Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert wurden.
Haus aktuell unbewohnbar
Nach Abschluss der Löscharbeiten und der Freigabe des Brandortes durch die Feuerwehr am folgenden Vormittag wurde das Gebäude begutachtet. Aufgrund der Schäden gilt das Mehrfamilienhaus derzeit als unbewohnbar. Die betroffenen Bewohner müssen vorerst anderweitig untergebracht werden, bis die Sicherheit und Bewohnbarkeit des Hauses wiederhergestellt sind.
Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung und versuchten Mordes
Die Polizei Essen hat die Ermittlungen übernommen. Das zuständige Kriminalkommissariat 11 ermittelt unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Essen wegen schwerer Brandstiftung und versuchten Mordes. Die Hintergründe des Brandes sind noch unklar, weshalb die Ermittler alle Hinweise prüfen.
Polizei bittet um Mithilfe der Bevölkerung
Die Polizei sucht Zeugen, die am Abend des 26. März verdächtige Beobachtungen im Bereich des Palmbuschwegs gemacht haben. Insbesondere Hinweise zu möglichen Tatverdächtigen oder ungewöhnlichen Vorkommnissen können den Ermittlern helfen, den Brandhergang aufzuklären. Zeugen werden gebeten, sich telefonisch unter der Rufnummer 0201/829-0 oder per E-Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de zu melden.
Auswirkungen auf die Anwohner
Die Bewohner des Hauses stehen vor erheblichen Herausforderungen, da sie ihr Zuhause vorerst nicht nutzen können. Die Stadt und Hilfsorganisationen sind voraussichtlich in die Betreuung und Unterstützung der Betroffenen eingebunden. Weitere Informationen zur Lage und zu Hilfsangeboten liegen derzeit noch nicht vor.
Weiterer Verlauf und Sicherheitshinweise
Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Die Polizei weist darauf hin, dass in solchen Fällen besondere Vorsicht geboten ist und rät, bei Auffälligkeiten frühzeitig die Behörden zu informieren. Die Sicherheit der Anwohner hat oberste Priorität.

