Am Donnerstagmorgen gegen 07:10 Uhr ereignete sich auf der Bundesautobahn 61 kurz vor dem Autobahnkreuz Meckenheim, in Fahrtrichtung Köln, ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Nach Angaben der Polizei fuhr ein Sattelzug auf dem rechten von drei Fahrstreifen, während ein Transporter auf dem mittleren Fahrstreifen unterwegs war und den Fahrstreifen wechseln wollte.
Unfallhergang und Beteiligte Fahrzeuge
Der Sattelzug, gesteuert von einem 56-jährigen Fahrer, befand sich auf dem rechten Fahrstreifen. Der Transporter, dessen Fahrer 41 Jahre alt ist, befuhr den mittleren Fahrstreifen und beabsichtigte, auf den rechten Fahrstreifen zu wechseln. Aufgrund verkehrsbedingter Bremsmanöver des Sattelzugs musste dieser verlangsamen. Der Transporter erkannte dies offenbar zu spät, kollidierte mit der linken hinteren Seite des Sattelzugs und überschlug sich infolgedessen.
Personenschäden und Rettungseinsatz
Bei dem Unfall wurden der Fahrer des Transporters sowie sein 21-jähriger Beifahrer leicht verletzt. Beide wurden nach der Erstversorgung vor Ort in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Sattelzugfahrer blieb unverletzt. Die Rettungskräfte, darunter die Feuerwehr, der Rettungsdienst sowie die Autobahnpolizei Mendig, waren schnell am Unfallort und leiteten die notwendigen Maßnahmen ein.
Verkehrsbeeinträchtigungen und Sachschaden
Die Autobahn musste für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten für etwa eine Stunde vollständig gesperrt werden. Dies führte zu einem Rückstau von rund fünf Kilometern Länge. Der entstandene Sachschaden wird auf einen unteren fünfstelligen Betrag geschätzt.
Weitere Maßnahmen und Ausblick
Die Autobahnmeisterei Mendig unterstützte die Einsatzkräfte bei der Absicherung und der Wiederherstellung der Verkehrssicherheit. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen und bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich zu melden.
Die Verkehrsdirektion Koblenz weist darauf hin, dass trotz der Sperrung keine weiteren größeren Verkehrsbehinderungen im Umfeld zu erwarten sind, sobald die Autobahn wieder freigegeben wurde.

