Am 28. März 2026 ereignete sich gegen 15:50 Uhr auf der Bundesstraße 27 in Höhe der Ortslage Bebra-Asmushausen ein schwerer Verkehrsunfall mit tragischem Ausgang. Ein Mercedes AMG aus dem Landkreis Werra-Meißner, der in Richtung Norden unterwegs war, führte ein Überholmanöver durch, bei dem es zur Kollision mit einem entgegenkommenden Pkw kam.
Unfallhergang und beteiligte Fahrzeuge
Nach bisherigen Erkenntnissen überholte der Fahrer des Mercedes AMG ein vorausfahrendes Fahrzeug. Während dieses Überholvorgangs stieß das Fahrzeug mit einem entgegenkommenden Skoda aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls erlitt der Fahrer des Skoda so schwere Verletzungen, dass er trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen noch an der Unfallstelle verstarb.
Ein weiteres Fahrzeug, ebenfalls ein Skoda und in Fahrtrichtung Süden unterwegs, fuhr in die Unfallstelle hinein. Dabei wurden die Insassen dieses Fahrzeugs verletzt. Insgesamt wurden bei dem Unfall sieben Personen verletzt.
Rettungseinsatz und Sperrmaßnahmen
Die Rettungskräfte waren mit erheblichem Personal vor Ort: Fünf Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge sowie ein Rettungshubschrauber waren im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen und die Unfallstelle abzusichern. Zudem unterstützten rund vierzig Einsatzkräfte der Feuerwehr Bebra die Maßnahmen vor Ort.
Aufgrund der umfangreichen Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde die Bundesstraße 27 in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. Die Sperrung bestand mindestens bis 18:20 Uhr an diesem Tag.
Ermittlungen und Schadenshöhe
Die Staatsanwaltschaft Fulda beauftragte einen Gutachter für Unfallanalytik, um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren. Dies soll dazu beitragen, die Ursachen des Unfalls umfassend aufzuklären.
Der Sachschaden an den insgesamt drei beteiligten Fahrzeugen wird derzeit auf etwa 170.000 Euro geschätzt.
Ausblick und weitere Informationen
Zum jetzigen Zeitpunkt liegen keine weiteren belastbaren Details vor. Die Behörden kündigten an, bei Vorliegen neuer Erkenntnisse unaufgefordert nachberichten zu wollen.
Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer, die Sperrungen zu beachten und die Unfallstelle weiträumig zu umfahren, um die Einsatzkräfte nicht zu behindern.

