Am Mittwoch, den 18. März 2026, ereignete sich gegen 17:35 Uhr auf der Landstraße 793 zwischen Alverskirchen und Wolbeck ein schwerer Verkehrsunfall. Dabei wurden zwei Personen verletzt, eine davon lebensgefährlich. Die Unfallstelle führte zu einer langanhaltenden Vollsperrung der Straße bis circa 23 Uhr.
Unfallhergang und beteiligte Fahrzeuge
Ein 81-jähriger Mann aus Sassenberg war mit einem Mercedes auf der L793 von Münster in Richtung Alverskirchen unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet er auf gerader Strecke plötzlich auf die Gegenfahrbahn. Ein entgegenkommender 58-jähriger Taxifahrer aus Münster versuchte noch auszuweichen, konnte jedoch eine seitliche Berührung mit dem Mercedes nicht verhindern. Die 64-jährige Beifahrerin des Taxis blieb dabei unverletzt.
Hinter dem Taxi fuhr ein 48-jähriger Mann aus Münster mit einem VW Multivan. Für ihn war ein Ausweichen nicht mehr möglich, sodass es zu einem Frontalzusammenstoß mit dem Mercedes kam.
Schwere Verletzungen und Rettung
Der 81-jährige Mercedesfahrer wurde bei dem Zusammenstoß in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Nach einer notärztlichen Erstversorgung wurde er mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Auch der 48-jährige Fahrer des VW wurde schwer verletzt und ebenfalls in ein Krankenhaus eingeliefert.
Die Insassen des Taxis blieben körperlich unverletzt, wurden jedoch vor Ort betreut.
Unfallaufnahme und Straßensperrung
Zur Unterstützung der Unfallaufnahme wurde ein spezialisiertes Team aus Münster hinzugezogen. Die beteiligten Fahrzeuge wurden sichergestellt. Die L793 blieb für die Dauer der Unfallaufnahme sowie für Reinigungsarbeiten bis etwa 23 Uhr voll gesperrt, was zu Verkehrsbehinderungen in der Region führte.
Schadenshöhe und weitere Informationen
Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen wird auf rund 66.000 Euro geschätzt. Die Polizei ermittelt weiterhin zu den genauen Unfallursachen. Hinweise oder Beobachtungen zum Unfallhergang nimmt die Polizei Warendorf entgegen.
Die örtlichen Rettungskräfte und die Feuerwehr waren mit mehreren Einsatzkräften vor Ort, um die Unfallstelle abzusichern und die Verletzten zu versorgen.
Die Bevölkerung wird gebeten, die Unfallstelle weiträumig zu umfahren und den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten.

