Am Abend des 24. März 2026 wurde die Feuerwehr in Sulingen zu einem Brand in der Anne-Frank-Straße gerufen. Dort stand ein Gewächshaus auf dem Gelände einer Gärtnerei in Vollbrand. Das Gewächshaus wurde als reine Lagerstätte genutzt und war nicht bewohnt.
Brand des Gewächshauses in Sulingen
Vor Ort bestätigte die Feuerwehr den Vollbrand des Gewächshauses. Trotz des schnellen Einsatzes konnte das Gebäude nicht gerettet werden und wurde vollständig zerstört. Neben dem Gewächshaus wurden auch eine angrenzende Hecke sowie die Umzäunung beschädigt. Zudem wurde die Außenwand eines benachbarten Holzschuppens durch das Feuer verkohlt.
Die Schadenshöhe wird auf etwa 13.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Der Brandort wurde von der Polizei beschlagnahmt, um die Ursache des Feuers zu untersuchen.
Erneuter Brand der Hecke am selben Abend
Nur wenige Stunden später, gegen 22:40 Uhr, wurde erneut ein Brand in unmittelbarer Nähe des zuvor zerstörten Gewächshauses gemeldet. Diesmal stand die Hecke, die an das Gelände angrenzt, in Flammen. Die Feuerwehr löschte den Brand schnell, dennoch wurden die Hecke und ein weiterer Holzschuppen vollständig zerstört.
Auch zu diesem Vorfall laufen polizeiliche Ermittlungen, um die Brandursache zu klären. Ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Bränden besteht, ist bislang noch unklar.
Brand eines Holzzauns in Diepholz
Bereits am selben Tag, gegen 14:06 Uhr, kam es in Diepholz in der Friedrichstraße zu einem weiteren Brandereignis. Dort geriet ein Holzzaun im hinteren Bereich eines Wohnhauses aus bislang ungeklärter Ursache in Brand. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen, sodass der entstandene Schaden mit etwa 200 Euro vergleichsweise gering ausfiel.
Auch bei diesem Vorfall wurden keine Personen verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Polizeiliche Ermittlungen und Sicherheitsmaßnahmen
Die Polizeiinspektion Diepholz bittet Zeugen, die Hinweise zu den Bränden geben können, sich zu melden. Die Ermittlungen zu den genauen Ursachen der Feuer dauern an. Bislang gibt es keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung, dennoch wird dies im Rahmen der Untersuchungen geprüft.
Die Feuerwehr betont die Wichtigkeit von Vorsichtsmaßnahmen im Umgang mit offenem Feuer und elektrischen Geräten, insbesondere in landwirtschaftlichen Betrieben und Wohngebieten mit viel Holz und Pflanzenbewuchs.
Die betroffenen Eigentümer wurden über die Schäden informiert und beraten, wie sie künftig besser vorbeugen können. Die Polizei wird die Situation weiterhin beobachten und bei Bedarf weitere Maßnahmen ergreifen.

