Am Samstag, den 21. März 2026, ereignete sich gegen 17:50 Uhr auf der Autobahn A9 ein schwerer Verkehrsunfall. Ein mit Holz beladener Lastkraftwagen geriet zwischen den Anschlussstellen Hilpoltstein und Greding aufgrund eines geplatzten Reifens ins Schlingern und kippte auf die rechte Seite um. Bei dem Unfall wurde der 43-jährige Beifahrer schwer verletzt und musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden.
Unfallhergang und Verletzte
Der 37-jährige Fahrer des Lkws war mit seinem Fahrzeug in Richtung München unterwegs. Neben ihm befanden sich sein 43-jähriger Beifahrer sowie ein achtjähriges Kind im Fahrzeug. Nachdem der Reifen des Lkws platzte, verlor der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug, das daraufhin umkippte. Sowohl der Fahrer als auch das Kind konnten sich mit leichten Verletzungen selbst aus dem umgestürzten Fahrzeug befreien.
Der Beifahrer hingegen wurde bei dem Unfall im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mittels technischer Rettungsmaßnahmen befreit werden. Anschließend wurde er mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Fahrer und Kind wurden mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Einsatzkräfte und Maßnahmen vor Ort
Die Unfallaufnahme erfolgte durch Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Feucht. Die Bergung des umgekippten Lkws und der Holzladung gestaltete sich aufwändig und nahm mehrere Stunden in Anspruch. Neben der Feuerwehr waren auch Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) sowie die Autobahnmeisterei vor Ort tätig, um die Unfallstelle zu sichern und die Fahrbahn zu räumen.
Aufgrund des Unfalls wurde die Autobahn A9 zwischen den Anschlussstellen Hilpoltstein und Greding bis mindestens 20:30 Uhr komplett gesperrt. Dies führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in beide Richtungen.
Verkehrslage und weitere Hinweise
Die Polizei rät Verkehrsteilnehmern, die Unfallstelle weiträumig zu umfahren und den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten. Die Ursache des Unfalls wird auf den geplatzten Reifen zurückgeführt, weitere Details zur Unfallursache werden im Rahmen der Unfallaufnahme geprüft.
Die Einsatzkräfte vor Ort arbeiteten mit Hochdruck daran, die Fahrbahn schnellstmöglich wieder freizugeben. Die Bergungsarbeiten dauerten aufgrund der umgekippten Ladung und der erforderlichen Sicherungsmaßnahmen länger als zunächst erwartet.
Zusammenfassung
Der Unfall auf der A9 bei Feucht zeigt erneut die Gefahren, die von technischen Defekten an Fahrzeugen ausgehen können. Ein geplatzter Reifen führte zum Kontrollverlust eines Lkws, der mit Holz beladen war, und endete in einem Unfall mit schwerverletztem Beifahrer. Die Zusammenarbeit von Feuerwehr, THW, Polizei und Autobahnmeisterei war entscheidend für die schnelle Rettung der Verletzten und die Bergung des Fahrzeugs.

