Am Nachmittag des 17. März 2026 kam es gegen 16:05 Uhr zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Straße Am Siel in Bremerhaven. Das Gebäude umfasst insgesamt acht Wohneinheiten. Aufgrund der starken Rauchentwicklung im Fluchtweg befand sich eine Bewohnerin bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte in einer Notsituation und sprang aus einem Fenster im ersten Obergeschoss, um sich in Sicherheit zu bringen. Dabei zog sie sich leichte Verletzungen zu.
Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort
Die Feuerwehr Bremerhaven wurde umgehend alarmiert und rückte mit mehreren Einsatzkräften aus. Unterstützt wurde die Berufsfeuerwehr durch die Freiwillige Feuerwehr Lehe. Insgesamt waren über 50 Einsatzkräfte vor Ort, darunter auch Rettungsdienstpersonal, das mit zwei Notarzteinsatzfahrzeugen und zwei Rettungswagen aus dem Landkreis Cuxhaven anrückte.
Darüber hinaus waren verschiedene Hilfsorganisationen wie die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Malteser Hilfsdienst und das Deutsche Rote Kreuz im Einsatz, um die medizinische Versorgung der Betroffenen sicherzustellen. Die Polizei Bremerhaven unterstützte die Einsatzkräfte und begann mit den Ermittlungen zur Brandursache.
Rettungsmaßnahmen und medizinische Versorgung
Da bei mehreren Bewohnern der Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation bestand, wurde ein Massenanfall von Verletzten (MANV) ausgelöst. Insgesamt wurden acht Personen durch den Rettungsdienst untersucht und betreut. Drei der Betroffenen mussten zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden. Die genaue Schwere der Verletzungen wurde nicht näher bekanntgegeben.
Brandbekämpfung und Gebäudebelüftung
Der Brand im Keller wurde von zwei Trupps unter Atemschutz im Innenangriff bekämpft. Nach der erfolgreichen Brandbekämpfung wurde das Gebäude umfangreich belüftet, um die Rauchgase zu entfernen und eine weitere Gefährdung der Bewohner auszuschließen.
Die Feuerwehr wies darauf hin, dass der betroffene Kellerbrand schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte, dennoch sei die Rauchentwicklung erheblich gewesen, was die Flucht der betroffenen Bewohnerin erschwerte.
Ermittlungen zur Brandursache
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Feuers aufgenommen. Zum jetzigen Zeitpunkt liegen keine weiteren Informationen vor. Die Behörden bitten darum, Spekulationen zu vermeiden und auf offizielle Mitteilungen zu warten.
Fazit und Ausblick
Der Kellerbrand in dem Mehrfamilienhaus in Bremerhaven verdeutlicht die Bedeutung von schnellem und koordiniertem Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdiensten bei Bränden in Wohngebäuden. Die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte und die Zusammenarbeit verschiedener Organisationen trugen maßgeblich dazu bei, dass die Situation unter Kontrolle gebracht und weitere Verletzungen vermieden werden konnten.
Bewohner und Anwohner werden gebeten, weiterhin vorsichtig zu sein und im Falle von Rauchentwicklung sofort die Feuerwehr zu alarmieren. Die Polizei und Feuerwehr werden die Untersuchungen zur Brandursache zeitnah abschließen und gegebenenfalls weitere Informationen bereitstellen.

