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    Feuerwehr

    Großübung EMREX in Gangelt: 700 Einsatzkräfte aus drei Ländern trainieren grenzüberschreitende Katastrophenhilfe

    Blaulicht Nachrichten RedaktionBy Blaulicht Nachrichten Redaktion21. März 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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    Einsatzfahrzeuge und Einsatzkräfte bei der Großübung EMREX in Gangelt
    FW Gangelt: Hilfe ohne Grenzen – Großübung "EMREX" mit 700 Rettern aus drei Nationen in Gangelt
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    Am Samstag fand in Gangelt eine der größten grenzüberschreitenden Katastrophenschutzübungen der letzten Jahre im Kreis Heinsberg statt. Unter dem Namen „EMREX“ übten rund 700 Einsatzkräfte aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien gemeinsam den Ernstfall eines Massenunfalls mit zahlreichen Verletzten auf der Kreisstraße 13 (K13). Das Szenario stellte die komplexe Schadenslage und die Herausforderungen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in den Mittelpunkt.

    Simulierter Massenunfall als Übungsgrundlage

    Als Übungsszenario diente ein schwerer Verkehrsunfall auf der Ortsumgehung Gangelt, bei dem zahlreiche Verletzte zu versorgen waren. Diese Situation, ein sogenannter Massenanfall von Verletzten (MANV), erfordert eine koordinierte medizinische Versorgung und eine effiziente Kommunikation zwischen den beteiligten Rettungskräften. Die Übung zielte darauf ab, die Abläufe und Rettungsketten innerhalb des EMRIC-Verbundes (Euregio Maas-Rhein Incident and Crisis Management) unter realistischen Bedingungen zu testen und zu verbessern.

    Grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Fokus

    Die Übung zeigte eindrucksvoll, wie die Feuerwehren, Rettungsdienste und Hilfsorganisationen aus dem Kreis Heinsberg, der Städteregion Aachen sowie den niederländischen und belgischen Provinzen Limburg und Lüttich eng zusammenarbeiten. Erstmals wurde im Kreis Heinsberg die digitale Einsatzunterstützung „rescueTABLET“ flächendeckend eingesetzt, um ein organisationsübergreifendes Echtzeit-Lagebild zwischen den Einsatzkräften vor Ort und der Leitstelle zu gewährleisten. Zudem wurde das „Eumed Hospital“-Konzept getestet, bei dem freie Krankenhausbetten in der gesamten Euregio abgefragt und koordiniert werden.

    Positive Bilanz und Lob von Landrat und Verantwortlichen

    Landrat Stephan Pusch, der die Übung vor Ort verfolgte und die Alarmierung auslöste, zeigte sich beeindruckt von der Professionalität der Einsatzkräfte. Er hob insbesondere die Zusammenarbeit von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräften hervor, die gemeinsam mit internationalen Partnern agierten. Auch Günter Paulzen, Übungsleiter und Wehrleiter der Feuerwehr Gangelt, sowie Bürgermeister Guido Willems dankten den beteiligten Einsatzkräften und der Bevölkerung für die Unterstützung trotz der notwendigen Vollsperrung der K13 während der Übung.

    EMRIC-Lenkungsgruppe bestätigt erfolgreiche Kooperation

    Andreas Dovern, Vorsitzender der EMRIC-Lenkungsgruppe, bescheinigte dem Verbund eine vorbildliche grenzüberschreitende Kooperation. Die Übung verdeutliche, wie durch regelmäßiges gemeinsames Training und enge Abstimmung die unterschiedlichen nationalen Systeme und Gesetze synchronisiert werden können. Das Zusammenspiel rettet im Ernstfall wertvolle Zeit und damit Leben.

    Weitere Aspekte der Übung und Ausblick

    Während der Übung wurde die reguläre Notfallversorgung in der Region durch örtliche Einheiten sichergestellt. Auch die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) war eingebunden, um die Belastungen eines solchen Einsatzes realitätsnah abzubilden. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in den kommenden Wochen ausgewertet, um die grenzüberschreitenden Protokolle weiter zu optimieren.

    Hintergrund zum EMRIC-Verbund

    EMRIC ist ein Zusammenschluss öffentlicher Dienste aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien, die für Brandbekämpfung, Rettungswesen und Katastrophenschutz in der Euregio Maas-Rhein zuständig sind. Zu den Partnern gehören unter anderem der Kreis Heinsberg, die Städteregion Aachen sowie die Provinzen Limburg (NL), Limburg (B) und Lüttich (B). Die regelmäßigen Übungen und die enge Zusammenarbeit stärken die Sicherheit in der Grenzregion nachhaltig.

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    Als Redaktionsmitglied von Blaulicht-Nachrichten.de berichte ich über Einsätze von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten im regionalen und überregionalen Raum. Mein besonderes Interesse gilt der transparenten Aufarbeitung komplexer Einsatzlagen sowie der verständlichen Darstellung behördlicher Mitteilungen für die Öffentlichkeit. Sorgfalt, Quellenprüfung und journalistische Neutralität stehen für mich an erster Stelle.

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