Am Abend des 25. März 2026 wurde die Freiwillige Feuerwehr Kalkar gegen 20:11 Uhr zu einem Brand in Kalkar alarmiert. Betroffen war eine Garage, die beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits in voller Ausdehnung brannte. Durch den massiven Flammenüberschlag griff das Feuer auch auf das angrenzende Wohngebäude über.
Erste Maßnahmen am Einsatzort
Um eine weitere Ausbreitung des Feuers auf das Wohnhaus zu verhindern, errichtete die Löscheinheit Mitte unverzüglich eine Riegelstellung. Glücklicherweise befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine Personen mehr im Gebäude. Parallel begann die Löscheinheit Wissel mit der Brandbekämpfung von der seitlichen Seite des Objekts.
Brandbekämpfung und Nachkontrollen
Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen, dennoch kam es im Verlauf immer wieder zu aufflackernden Glutnestern, insbesondere im Bereich der Dachtraufe des Wohnhauses. Bei einer geplanten Nachkontrolle gegen 2:00 Uhr morgens wurden erneut Glutnester entdeckt. Um diese gezielt zu bekämpfen, musste die Dachtraufe geöffnet werden.
Im Zuge der weiteren Maßnahmen wurde auch eine Innenkontrolle des Wohnhauses durchgeführt, um die Brandursache zu ermitteln. Dabei fanden die Einsatzkräfte weitere Glutnester zwischen Mauerwerk und Verblendung, was den partiellen Abbruch der Verblendung notwendig machte.
Zusätzlicher Einsatz wegen Rauchentwicklung in Wohnhaus
Während der Nachlöscharbeiten wurde die Feuerwehr gegen 3:35 Uhr zu einem weiteren Einsatz in einer nahegelegenen Wohnung alarmiert. Dort hatte angebranntes Essen eine Rauchentwicklung verursacht. Die Bewohner konnten das Feuer bereits eigenständig löschen. Aufgrund der Rauchentwicklung und eines Stromausfalls war die Wohnung vorübergehend nicht bewohnbar. Die betroffenen Personen fanden vorübergehend Unterkunft bei Nachbarn.
Abschluss der Einsatzmaßnahmen
Nach Beendigung des zweiten Einsatzes kehrten die Feuerwehrkräfte zur ursprünglichen Brandstelle zurück und führten weitere Kontrollen sowie Nachlöscharbeiten durch. Der gesamte Einsatz dauerte rund viereinhalb Stunden und konnte gegen 5:00 Uhr am Morgen abgeschlossen werden.
Das Wohnhaus blieb trotz der Schäden im Außenbereich bewohnbar, die Bewohner konnten bereits am späten Abend des Brandtages zurückkehren. Über die Höhe des entstandenen Schadens und die Ursache des Brandes liegen derzeit keine Informationen vor.
Im Einsatz: Über 40 Feuerwehrleute
Unter der Leitung von Einheitsführer Johannes Fehlemann waren mehr als 40 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kalkar mit den Einheiten Mitte und Wissel vor Ort. Die umfangreichen Maßnahmen zeugen von der Komplexität des Brandes und der erforderlichen Nachkontrollen.

