Die Feuerwehr Wetter (Ruhr) war am vergangenen Wochenende bei drei Einsätzen in verschiedenen Stadtteilen aktiv. Die Einsätze verliefen insgesamt ohne größere Zwischenfälle oder Schäden, wie die Feuerwehr am Sonntag mitteilte.
Unklare Rauchentwicklung in der Eickenstraße
Kaminbrandmeldung in der Gartenstraße
Am Samstagmittag um 12:28 Uhr alarmierten Zeugen die Feuerwehr zu einem gemeldeten Kaminbrand in der Gartenstraße. Ein Spaziergänger hatte eine schwarze Rauchsäule aus einem Schornstein beobachtet und Brandgeruch wahrgenommen. Die Löscheinheiten Alt-Wetter und Grundschöttel rückten daraufhin aus.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnten keine Auffälligkeiten festgestellt werden. Das betroffene Mehrfamilienhaus wurde kontrolliert, und über eine Drehleiter wurde der Schornstein inspiziert. Es zeigte sich, dass der Kamin in Betrieb war, jedoch keine Hinweise auf einen Brand vorlagen.
Da der zuständige Bezirksschornsteinfegermeister nicht erreichbar war, sprach ein Schornsteinfegermeister aus den Reihen der Feuerwehr ein Heizverbot für den Kamin aus, bis eine abschließende Begutachtung erfolgen kann. Der Einsatz wurde nach etwa einer Stunde beendet.
Während des Einsatzes zeigte sich der Hauseigentümer gegenüber den Einsatzkräften nicht kooperativ und äußerte sich teilweise abfällig. Die Polizei nahm seine Personalien auf, um den Vorfall zu dokumentieren.
Brandmeldeanlage in Wohngemeinschaft löst Alarm aus
Am Samstag um 14:16 Uhr wurde die Feuerwehr erneut alarmiert, diesmal zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einer Wohngemeinschaft für demenzkranke Personen. Die Löscheinheiten Alt-Wetter, Grundschöttel und Volmarstein rückten aus.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der betroffene Bereich bereits geräumt. Die Erkundung ergab, dass angebranntes Essen einen Rauchmelder ausgelöst hatte. Der Bereich wurde belüftet und anschließend an den Sicherheitsbeauftragten übergeben. Nach rund 30 Minuten war der Einsatz beendet.
Auch bei diesem Einsatz kam es zu einer unangemessenen Reaktion des zuvor genannten Hauseigentümers, der sich gegenüber den Einsatzkräften ungebührlich verhielt und mehrfach den ausgestreckten Mittelfinger zeigte. Die Polizei nahm den Vorfall auf und leitete eine Strafanzeige gegen die Person ein.
Fazit und Ausblick
Die Feuerwehr Wetter (Ruhr) konnte alle drei Einsätze am Wochenende ohne größeren Schaden oder Verletzungen abarbeiten. Die Einsätze zeigen die Bandbreite der Herausforderungen, die Feuerwehrkräfte täglich bewältigen müssen, von unklaren Rauchentwicklungen über potenzielle Kaminbrände bis hin zu Fehlalarmen durch Brandmeldeanlagen.
Die Zusammenarbeit mit der Polizei erwies sich insbesondere bei der Dokumentation unangemessener Verhaltensweisen gegenüber Einsatzkräften als wichtig. Die Feuerwehr appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, den Einsatzkräften respektvoll zu begegnen, um einen reibungslosen Ablauf der Einsätze zu gewährleisten.

