Am Montag gegen 17:30 Uhr wurde die Feuerwehr Sprockhövel zu einem Brand an der Uhlenbruchstraße in Niedersprockhövel alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte brennendes Unterholz fest, das sich in unmittelbarer Nähe eines hohlen Baumstamms befand.
Erste Löschversuche durch Anwohner
Bereits vor Eintreffen der Feuerwehr hatte ein Anwohner erste Löschmaßnahmen ergriffen und mit einem Wassereimer versucht, das Feuer einzudämmen. Trotz dieser Bemühungen qualmte der hohle Baumstamm weiterhin, sodass die Feuerwehr die Brandbekämpfung übernehmen musste.
Brandbekämpfung durch die Feuerwehr
Die Feuerwehr setzte zur Bekämpfung des Feuers ein C-Rohr ein, mit dem der Stamm- und Wurzelbereich gezielt abgelöscht wurde. Dabei lag der Fokus darauf, Glutnester zu erreichen und eine erneute Entzündung zu verhindern.
Kontrolle mit Wärmebildkamera
Nach den Löschmaßnahmen wurde die Umgebung mit einer Wärmebildkamera überprüft, um versteckte Glutnester auszuschließen. Diese Kontrolle ist wichtig, um sicherzustellen, dass das Feuer vollständig gelöscht ist und keine Gefahr für die Umgebung mehr besteht.
Einsatzdauer und Personal
Der Einsatz dauerte rund 45 Minuten. Insgesamt waren 22 ehrenamtliche Feuerwehrkräfte mit fünf Fahrzeugen vor Ort im Einsatz. Die Kräfte konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen und eine Ausbreitung verhindern.
Keine weiteren Schäden bekannt
Nach dem Einsatz gab es keine Meldungen über weitere Schäden oder Verletzte. Die Feuerwehr wies darauf hin, dass auch kleine Brände im Unterholz schnell zu größeren Flächenbränden führen können, wenn sie nicht rechtzeitig gelöscht werden.
Rolle der ehrenamtlichen Feuerwehr
Der Einsatz zeigt erneut die wichtige Rolle der ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte in der Region. Sie sind rund um die Uhr bereit, um bei Bränden und anderen Notfällen schnell und professionell zu helfen.
Die Feuerwehr Sprockhövel weist Bürgerinnen und Bürger darauf hin, im Brandfall umgehend die Einsatzkräfte zu alarmieren und bei kleineren Bränden, wenn möglich, erste Löschversuche zu unternehmen, dabei aber die eigene Sicherheit stets im Blick zu behalten.

