Am 23. Februar 2026 gegen 17:40 Uhr wurde die Feuerwehr Emmendingen zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus im westlichen Stadtgebiet alarmiert. Mehrere Notrufteilnehmer meldeten eine starke Rauchentwicklung aus dem Gebäude. Vor Ort bestätigte sich die Lage: Aus einem Obergeschoss schlugen Flammen und Rauch stiegen sichtbar auf.
Evakuierung und Rettung von Bewohnern
Die eintreffenden Einsatzkräfte fanden eine Familie vor, die sich auf den Balkon ihrer Wohnung gerettet hatte. Die Feuerwehr brachte die Personen unverletzt in Sicherheit. Insgesamt wurden fünf Bewohner durch die Rauchgase leicht verletzt. Ein 17-jähriger Jugendlicher erlitt zudem schwerere Verletzungen durch die Einwirkung des Brandes und wurde medizinisch versorgt.
Löschmaßnahmen und Gebäudeschäden
Die Feuerwehr begann umgehend mit den Löscharbeiten und konnte eine Ausbreitung des Feuers auf das gesamte Gebäude verhindern. Dennoch wurden durch die Brandwirkung und die Rauchentwicklung sechs der Wohnungen so stark beschädigt, dass sie mindestens für die folgende Nacht nicht bewohnbar sind. Die betroffenen Bewohner konnten vorübergehend anderweitig untergebracht werden.
Schadenshöhe und Brandursache
Nach ersten Schätzungen liegt der entstandene Sachschaden im hohen sechsstelligen Bereich. Die genaue Brandursache ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Das Polizeirevier Emmendingen hat die Ermittlungen aufgenommen, um den Auslöser des Feuers zu klären.
Weitere Maßnahmen und Ausblick
Die Feuerwehr und Polizei setzen ihre Untersuchungen fort, um die genauen Umstände des Brandes zu ermitteln. Die Sicherheit der Bewohner und die Wiederherstellung der Wohnmöglichkeiten stehen dabei im Fokus. Die Behörden bitten Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Polizeirevier Emmendingen zu melden.
Die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte verhinderte Schlimmeres und trug maßgeblich dazu bei, dass das Feuer nicht auf das gesamte Gebäude übergriff. Die betroffenen Bewohner erhalten Unterstützung bei der Unterbringung und Versorgung.

